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Der kostbare Glaube nach der Wahrheit Gottes: Kapitel 4.

Kapitel 4

Die Entscheidung der Menschen und ihr Wandel im Alten Testament

Die zwei Bäume im Garten Eden

„Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. […]. Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte“ (1 Mose 1:31; 2:7 f.). Und er ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen (vgl. 1 Mose 2:9). Und Gott richtete die ersten Worte des Glaubens an den Menschen. Worte, denen der Mensch glauben konnte oder auch nicht. Und er sprach: „[…] Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben“ (1 Mose 2:16 f.). Diese Worte nutzte die Schlange. Sie verdrehte die Worte Gottes und sprach stattdessen ihre Worte des Glaubens (1 Mose 3:1-5). So begann das Leben des Menschen in dieser Welt – mit der freien Wahl zwischen dem Glauben an das Wort Gottes und einem Leben nach dem Geist oder dem Glauben an das Wort der Schlange und einem Leben in der Erkenntnis von Gut und Böse.

Der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen – in diesen zwei Bäumen ist der Beginn und das Ende der Menschheitsgeschichte verborgen. Hier haben die beiden Testamente ihren Ursprung: Das Alte Testament, das kein Leben geben konnte, denn der Buchstabe tötet (2 Kor 3:6) und das Neue Testament, das in sich das Leben trägt und dieses Leben dem Menschen durch den Glauben an Jesus Christus schenkt. Jesus Christus ist das Leben selbst und wer ihn aufnimmt, hat das Leben (Joh 14:6). Ganz unabhängig davon, was die Menschen tun und welche Wege sie gehen – alles spielt sich immer innerhalb dieser beiden Bäume ab: Entweder isst und lebt der Mensch vom Baum der Erkenntnis, oder er isst und lebt vom Baum des Lebens. Alles, was die Menschen heute haben – insbesondere ihr umfangreiches Wissen und den unersättlichen Wissensdurst – haben sie dem Baum der Erkenntnis zu verdanken.

Die Menschen können jetzt Gott beschuldigen, was viele auch tun, dass er mitten im Garten Eden den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen gepflanzt hat (1 Mose 2:9). Man könnte sagen: „Wenn Gott diesen Baum doch nicht gepflanzt hätte! Dann würde das Böse heute auch nicht existieren und alle wären glücklich!“ Aber diese Worte sind nutzlos, denn die Geschichte lässt sich nicht verändern. Es ist viel wichtiger für uns zu erfahren, von welchem Baum wir uns heute ernähren. Denn der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen bringt dem Menschen den Tod, der Baum des Lebens gibt das Leben. Es ist für jeden Menschen sogar eine große Notwendigkeit, das Geheimnis dieser zwei Bäume zu verstehen, denn sie spiegeln das ganze Leben der Menschheit wider.

Warum hat Gott diese zwei Bäume gepflanzt, die für den Menschen komplett unterschiedliche Folgen nach sich ziehen? Gott schuf den Menschen als eine freie Persönlichkeit. Er gab ihm einen Verstand, mit der Fähigkeit nachzudenken, zu erwägen und frei zu wählen. Der Mensch kann zuhören, etwas annehmen oder ablehnen. Andernfalls wäre er nicht nach Gottes Bilde erschaffen (1 Mose 1:26 f.), sondern wäre den Tieren gleich, die nach ihren Instinkten handeln, ohne Gewissen und freien Willen.

Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Wenn es keine Nacht gäbe, dann würde der Mensch nicht verstehen, was der Tag ist. Er würde weder den Tag noch die Nacht schätzen können, da er den Unterschied nie gesehen hat. Wenn es keinen Hass geben würde, könnten wir die Liebe nicht verstehen und wertschätzen. Wenn es keine Lüge gäbe, dann wüsste der Mensch nicht, was die Wahrheit ist und würde sie nicht schätzen. Gerade diese Gegensätze sind es, die dem Menschen die Möglichkeit geben zu erkennen, darüber nachzudenken, sich zu entscheiden und dies wertzuschätzen.

Zwei Bäume, die sich gegenseitig ausschließen – so hat es Gott bestimmt. Als der Mensch vom Baum der Erkenntnis aß (1 Mose 3:6), wurde ihm sogleich die Möglichkeit verwehrt, parallel vom Baum des Lebens zu essen (1 Mose 3:24). So auch heute: wer sich vom Baum der Erkenntnis ernährt, kann nicht vom Baum des Lebens essen. Das bedeutet, ein ungläubiger Mensch, der nach dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen lebt, kann nicht gleichzeitig Jesus Christus als sein Leben haben, denn er ist der Baum des Lebens. Das Gleiche gilt für einen Christen, der sich unter dem Gesetz des Buchstabens befindet. Er kann nicht gleichzeitig nach dem Geist Jesu Christi leben, denn das Gesetz des Buchstabens richtet und tötet ihn (Gal 5:4).

Als im Paradies der Mensch diese zwei Bäume vor sich hatte, überließ ihm Gott die Entscheidung, welches Leben er wählt. Allerdings warnte er Adam und Eva davor, vom Baum der Erkenntnis zu essen: Ihr werdet des Todes sterben! Ihr werdet gegen Gott sündigen, außerhalb von Gott bleiben und eure Bestimmung (1 Kor 6:13) nicht erfüllen. Aber es geschah das, was geschehen musste: sie trafen ihre Wahl in voller Freiheit, nachdem die Schlange listig an Eva herangetreten war. Die Schlange verdrehte das Wort Gottes „ihr werdet sterben“ und bot ihr das Wort der Lüge an „[…] ihr werdet keineswegs des Todes sterben, […] ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“ (1 Mose 3:4-5). Die Worte der Schlange verführten Eva. Auf einmal sah sie, wie gut es wäre, von dem Baum zu essen, wie verlockend seine Früchte waren und noch dazu würden sie danach alles wissen (1 Mose 3:6). So übertrat sie das Wort Gottes und nahm das Wort der Schlange an, glaubte ihr und sündigte somit gegen Gott. Die Sünde – der Unglaube an Gott – kam dadurch in die Welt hinein und mit der Sünde auch der Tod. Dies ist das Erbe aller Menschen, die nach Adam geboren wurden: „Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; […]“ (Joh 3:6).

Adam und Eva glaubten nicht an Gottes Wort, dass sie sterben würden (1 Mose 2:17). Wie soll man verstehen, dass sie gestorben sind, wenn Adam nach dem Sündenfall weiterlebte und 930 Jahre alt wurde (1 Mose 5:5)? Sie starben nicht physisch, sondern sie starben für Gott. Ihr Gewissen starb, also der Ort, an dem Gott mit seinem Geist hätte Einzug halten sollen, damit sie ewig mit und in Gott leben. Stattdessen wurde ihr Gewissen von der Lüge des Teufels eingenommen, vom Gesetz der Sünde und des Todes. So kam es, dass sich der Mensch außerhalb von Gott wiederfand. Außerhalb von Gott bedeutet: im Tod. In Adam haben alle gesündigt und ermangeln des Ruhmes (Röm 3:23). „Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben“ (Röm 5:12).

Mit dieser Verführung beginnt die Geschichte der seelischen Menschen. Und das Leben der Menschen baut bis heute auf Verführungen und dem Wunsch, mehr Wissen zu erlangen. Es gibt nichts Neues unter der Sonne, der Mensch kann nicht aus der Begrenzung des Baumes der Erkenntnis ausbrechen. Er kann nichts Neues außerhalb der Vorstellung von Gut und Böse erfinden. Das zeigt sich deutlich, wenn man auf die Geschichte der Menschen zurückblickt.

Da Gottes Worte bei Adam und Eva keine Beachtung fanden und sie nicht vom Baum des Lebens aßen, blieb der Mensch ohne Gottes Leben. Er blieb seelisch und fleischlich, mit der Hoffnung auf den eigenen Verstand, die eigenen Kräfte und Fähigkeiten. Der Mensch neigte sich der Erkenntnis zu, und so gab ihm Gott das Gesetz. Vorschriften, die aufzeigen, was gut und böse ist, was Gott wohlgefällig ist und was nicht, wie man Gott anbeten soll (2 Mose 20; Mt 22:37-40). Alles, was die Menschen heute haben, hat ihren Ursprung im Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Alle großen und kleinen Dichter und Schriftsteller, alle ihre Werke bewegen sich im Spannungsfeld von Gut und Böse. Philosophen – auf der Suche nach Weisheit und Wahrheit – bauen ihre Theorien innerhalb der Sphäre von Gut und Böse auf: was ist besser, was ist schlechter? Ebenso die Wissenschaft. Alle Tätigkeiten aus dem Leben des Menschen haben nur einen Ursprung: das Gute und das Böse. Es gibt nichts, was über diese Grenzen hinausgehen könnte und der Mensch kann darüber hinaus keine höhere Erkenntnis erlangen, wenn er sich außerhalb von Gott befindet. Jede Religion hat, ganz unabhängig von ihrer Ausrichtung, das Gute und das Böse als Grundlage und ernährt sich vom Baum der Erkenntnis. Das wiederum schließt den Baum des Lebens aus und bringt den Tod.

Die Menschen haben sich der Erkenntnis hingegeben, so dass sie gänzlich dem Einfluss des Teufels verfallen sind. Sie verloren sogar die Fähigkeit, das Gute zu sehen. Das Böse und dessen Früchte werden stattdessen für gut befunden, wie z. B. Grausamkeit, Betrug, Heuchelei, Rache, Mord und Kriege. Das Böse wird in Kategorien von gut und schlecht aufgeteilt. Die Worte des Propheten Jesaja haben bis heute nicht an Kraft verloren: „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen. Weh denen die bei sich selbst weise sind und halten sich selbst für klug“ (Jes 5:20 f.).

Der Baum der Erkenntnis brachte den Menschen tatsächlich den Tod, so wie es Gott Adam auch sagte. Und das sehen alle, auch ungläubige Menschen bezeugen, dass ein gutes Leben nicht möglich ist – es gibt keine Freude in den Menschen, keinen Frieden, alle sind böse und hassen einander. Wer kann behaupten, dass das heute nicht so ist?

Gott gab dem Menschen die volle Freiheit, seine eigenen Wege zu gehen (Apg 14:16). Aber die Menschen haben sich selbst bewiesen, dass sie nicht imstande sind, ein glückliches Leben ohne Gott zu führen. Ihr Leben zeigt, dass eine höhere Kraft existiert, die alle in den Tod führt. Sie sind alle verdorben und der Sünde verfallen, davon zeugt auch das Wort Gottes (Röm 3:9-18; 1 Joh 5:19).

Der Baum des Lebens ist Christus

Es gibt nur ein wahres Leben, welches bei Gott und Gott selbst ist. Im Garten Eden hat der Baum des Lebens Christus verkörpert. Warum haben Adam und Eva dem Baum des Lebens keinerlei Beachtung geschenkt? Das offenbart der Prophet Jesaja über Christus: „[…]. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte“ (Jes 53:2). Ebenso der Baum des Lebens – er war unscheinbar in seiner Gestalt und zog Adam und Eva nicht an, von seiner Frucht zu kosten. So geschah es auch beim Erscheinen Jesu Christi in dieser Welt: Er hatte weder „Gestalt“ noch „Hoheit“. Stattdessen wurde er in einem Stall geboren (Lk 2:6 ff.). Allein die Vorstellung: der König aller Könige, der Schöpfer des ganzen Universums, der bis heute durch sein Wort dieses Universum hält (2 Petr 3:7; Hebr 1:1 ff.), ist in einem Stall geboren und musste in einer Krippe liegen! Auf diese Weise ist das Leben, welches beim Vater war, den Menschen erneut erschienen. Genauso wie es am Anfang auch Adam und Eva erschienen war. Doch wie damals der Baum des Lebens für Adam und Eva keinerlei Anziehungskraft hatte, so hat auch der Herr Jesus Christus kein großes Interesse bei den Menschen geweckt. Insbesondere seitens der Gelehrten und Vorsteher, also der gebildeten Menschen, wurde ihm keine Beachtung geschenkt – sie hatten für den Sohn eines einfachen Zimmermanns nichts übrig. Der Baum der Erkenntnis hingegen bestach durch seine Pracht, er lenkte das Augenmerk auf sich. Zumal auch die Schlange den Baum der Erkenntnis anpries, da er Erkenntnis gab (1 Mose 3:6).

Mit dem Erscheinen von Jesus Christus in diese Welt beginnt die Geschichte von neuem. Denn Gott, der selbst die Liebe ist, hat den Menschen nicht im Tod lassen wollen. Er hat ihn aus diesem Zustand erkauft, ihn freigesprochen und zurück zum Baum des Lebens geführt! „und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist“ (1 Joh 1:2).

Jesus Christus, der Sohn Gottes, nahm die Schuld eines jeden Menschen auf sich und starb anstelle des Menschen (1 Joh 2:2). Als Christus gekreuzigt wurde, wurde in ihm die gesamte Menschheit nach dem Fleisch, nach Adam, gekreuzigt. Durch den Glauben daran, gibt Gott den Menschen die Möglichkeit, zum Anfang zurück zu kehren und vom Baum des Lebens zu essen. Der Mensch kann das göttliche Leben in sich aufnehmen und das tun, was Adam im Paradies nicht getan hat. So gebiert sich Gott einen neuen Menschen, der von seinem Samen, von Christus, stammt (1 Joh 5:1; Gal 3:16)! Von Gott geboren zu sein, bedeutet gerechtfertigt und von der Macht des Teufels befreit zu sein. Solch ein Mensch ist frei von der Sünde und vom Bösen und ernährt sich ausschließlich vom Baum des Lebens – von Christus. Christus ist dann die wahre Speise der neuen, von Gott geborenen Kreatur (Hebr 13:10-13; Joh 6:51,55). Der Mensch erlebt die Liebe Gottes zu seiner Person, die Liebe zieht in das Herz eines solchen Menschen ein. Unweigerlich offenbart sich auch die Liebe des Menschen zu Gott – das ist das Neue Testament!

Wie damals im Paradies, genauso ist es auch heute. Vor dem Menschen stehen diese zwei Bäume: der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das Leben ist in diese Welt erschienen und der Mensch kann frei wählen. Er kann dieses Leben annehmen, welches beim Vater war und uns erschienen ist (1 Joh 1), oder er lehnt das Leben ab und strebt weiterhin danach, selbst Gott zu werden, womit alle Menschen auf der Welt tagtäglich beschäftigt sind. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Adam und Eva sich damals für das eine oder das andere entscheiden mussten. Heute wird der Mensch bereits in die Sphäre des Baumes der Erkenntnis des Guten und des Bösen hineingeboren. Deshalb steht er vor der Wahl entweder darin zu verbleiben, oder sich für den Baum des Lebens zu entscheiden und sein altes Leben zu verwerfen. Diese Wahl trifft jeder Mensch für sich allein, er ist eine freie Persönlichkeit.

Die erste Welt

Vor dem Sündenfall war das Leben der Menschen und der Tiere frei von Bosheit und Lüge. Keiner hat sich gegenseitig aufgefressen oder getötet. Gras diente der gesamten Tierwelt als Nahrung (1 Mose 1:30) und auf der Welt herrschten Ruhe und Frieden. Nach dem Sündenfall verfluchte Gott die Erde aufgrund des Ungehorsams von Adam (1 Mose 3:17). Infolgedessen veränderte sich das Leben auf der Erde völlig: Lüge und Bosheit hielten Einzug und das Leben entwickelte sich nach dem Prinzip des Stärkeren. Der Stärkere herrscht, macht sich andere untertan und versklavt die Schwächeren. Entsprechend veränderte sich auch die Tierwelt: Ungleichmäßigkeit, Herrschertum, Bosheit – einholen, vernichten und auffressen. Der gleiche Mechanismus entfaltete sich auch unter den Menschen, welche sich nun außerhalb von Gott befanden. Die Menschen entfernten sich weit von Gott und lebten nach dem Gesetz der Sünde und des Todes.

Nachdem Adam und Eva gesündigt hatten, verbannte sie Gott aus dem Paradies. Er ließ sie die Erde bebauen und ihr eigenes Leben aufbauen, ganz nach ihren eigenen Wünschen (1 Mose 3:23). Auf diese Weise entwickelte sich das irdische Leben der Menschen, welches auch heute noch durch das Gesetz der Sünde und des Todes angetrieben wird. Und bereits der erste von Adam und Eva geborene Mensch, Kain, verübte die erste große Übeltat: Er tötete seinen Bruder Abel aus Neid (1 Mose 4:1-12).

Als Kain vom Angesicht des Herrn das Land gen Osten verlassen musste, vermehrten sich die Söhne und Töchter der Menschen (1 Mose 4:16-24). Adam und Eva zeugten Set, durch seine Nachkommen vermehrten sich die Söhne Gottes, denn zu der Zeit fing man an, den Namen des Herrn anzurufen (1 Mose 4:26). „Als aber die Menschen sich zu mehren begannen auf Erden“ vermehrte sich auch das Geschlecht Kains. Als beide Geschlechter sich begegneten, breitete sich Frevel und Verdorbenheit aus. Der Geist Gottes wurde verachtet, Fleischeslust und die Verführung des Teufels gewannen Oberhand und die Erde verdarb. „[…]. Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn auch der Mensch ist Fleisch […] – Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voller Frevel. Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden“ (1 Mose 6:1 ff.).

Die erste Welt ist so schnell verdorben, dass Gott sie durch die Sintflut vernichtete. Er bewahrte lediglich die Familie Noahs: „Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN“ (1 Mose 6:8). Daraufhin vermehrten sich die Menschen erneut auf der Erde (1 Mose 9:1) – aber wieder stand das Leben nach dem Fleisch im Mittelpunkt. Die Menschen lebten weiterhin im Gesetz der Sünde und des Todes, sodass die gesamte Menschheit von der Finsternis des Unglaubens in Besitz genommen wurde.

Das erste Kapitel des Römerbriefes beschreibt ausführlich, was aus den Menschen wurde (Röm 1:21-32). Doch der allmächtige Gott ließ die Menschheit nicht in Unkenntnis über seine Existenz, er brachte sich allezeit in Erinnerung: „Zwar hat er in den vergangenen Zeiten alle Heiden ihre eigenen Wege gehen lassen; und doch hat er sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt“ (Apg 14:16 f.).

Die Geschichte des hebräischen Volkes

Israel – das ist der Name, den das hebräische Volk von Gott bekam. Mit diesem Namen wurde Jakob benannt, der Sohn Isaaks, der Sohn Abrahams, dessen Bedeutung war: Gott mit uns, oder Gott mit euch!

Warum aber wählte sich Gott ein Volk auf der Erde aus? Warum fiel die Wahl auf das hebräische Volk, das er sein Eigentum nannte (5 Mose 14:2; Ps 135:4)? Die Auserwählung Israels hat eine fundamentale Bedeutung für alle Völker und Nationen der Erde. Denn mit Israel, dem Volk Gottes, ist die Geschichte der gesamten Menschheit verknüpft, dessen Anfänge bis auf die Zeit nach der Sintflut zurückzuführen sind.

Als sich die Menschen nach der Sintflut erneut auf der Erde vermehrten, veränderten sie sich nicht. Das Gesetz der Sünde und des Todes entfaltete weiterhin seine Wirkung in ihnen. Davon zeugte Gott, als er nach seinem Willen beschloss, die Menschheit nicht mehr durch Wasserfluten zu vertilgen: „[…]; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. […]“ (1 Mose 8:21). Und so beschritt Gott durch seine Macht und Kraft einen neuen Weg; er wählte einen neuen Zugang, um den Menschen zu begegnen. Dieser ist bis heute gültig und wird bis an das Ende dieser Welt seine Kraft und Macht bewahren. Dieser neue Zugang ist die Erwählung Abrams. Für seine Treue und Ergebenheit gab Gott Abram einen neuen Namen – Abraham. „Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm. Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir schließen und will dich über alle Maße mehren. […] Siehe, ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden. Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker“ (1 Mose 17:1-5). Zu diesen Völkern zählen auch wir, denn „Der ist unser aller Vater“ (Röm 4:16). „Nun ist die Verheißung Abraham zugesagt und seinem Nachkommen. Es heißt nicht: und den Nachkommen, als gälte es vielen, sondern es gilt einem: und deinem Nachkommen, welcher ist Christus“ (Gal 3:16).

Doch wie kam es, dass Gott sein Werk durch die Erwählung Abrahams begann? „Denn dazu habe ich ihn auserkoren, dass er seinen Kindern befehle und seinem Hause nach ihm, dass sie des HERRN Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf dass der HERR auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat“ – „[…] In dir sollen alle Heiden gesegnet werden“ (1 Mose 18:19; Gal 3:7 ff.). Abraham ist einer der ersten kostbaren Steine in Gottes Hausbau, und dieses Haus wird aus Menschen gebaut (1 Petr 2:4 f.). Er ist der Urvater des Volkes Gottes (Israel), ebenso wie der Urvater des Leibes Christi, der Gemeinde, denn Christus selbst ist der Same Abrahams. Gott offenbarte ihm die Heilige Stadt Jerusalem in seinem Reich: „Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist […] – Sein Haus sind wir, wenn wir das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnung festhalten“ (Hebr 11:10; Hebr 3:6).

Abram hatte bereits die Verheißung, das Versprechen Gottes, dass er der Vater vieler Völker sein wird. Doch seine Frau Sara war unfruchtbar. Sie warteten lange, doch Sara gebar nicht. Dann sprach sie zu Abram: gehe doch zu meiner Magd, Hagar, dass ich durch sie zu Kindern komme (1 Mose 16). Und Hagar gebar Abraham einen Sohn, den nannte er Ismael. Von diesem stammt das vielzählige Volk der Araber ab.

Das Wort sagt uns über Abraham: „Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, dass er der Vater vieler Völker werde, […]. Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs Allergewisseste: was Gott verheißen hat, das kann er auch tun. Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden“ (Röm 4:18-22) – Hier sieht man, was den wahren Glauben ausmacht. Abraham hat geglaubt, und wie er geglaubt hat! Das ist uns als Beispiel gegeben.

Und Sara wurde schwanger und gebar Isaak, den von Gott verheißenen Sohn. Dieser wurde am achten Tag von Abraham beschnitten, so wie Gott es geboten hatte (1 Mose 17:10-14; 21:1-5). Die Beschneidung war ein Gebot Gottes, das Abraham von Gott empfing, als Zeichen der Zugehörigkeit zu Gott. Ein unbeschnittener Mann konnte nicht im Hause Abrahams und später auch nicht im Hause Israels verweilen. Wenn er sich nicht beschneiden ließ, wurde er ausgerottet. Die Beschneidung ist und bleibt ein ewiger Bund, der bis ans Ende der Welt Bestand haben wird, denn sie steht für die ewige Zugehörigkeit zu Gott. Das Volk Israel war äußerlich nach dem Fleisch beschnitten. Die wahre Beschneidung allerdings ist die Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, sondern sie geschieht im Geist: „In ihm [in Christus] seid auch ihr beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, […] in der Beschneidung durch Christus. Mit ihm seid ihr begraben worden durch die Taufe [in den Tod mit Christus]; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, […]“ (Kol 2:11 f.). Die wahre Beschneidung ist der Tod für diese Welt – das Abgeschnittensein von dieser Welt für immer. Die fleischliche Beschneidung war lediglich der Schatten der wahren Beschneidung.

Vor Isaaks Geburt richtete Gott folgende Worte an Abraham: „Du sollst Sarai, deine Frau, nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein. Denn ich will sie segnen, […] und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker“ (1 Mose 17:15 f.). Nach der Geburt Isaaks bemerkte Sara, dass der Sohn der Ägypterin, Ismael, über Isaak lachte. „Da sprach sie zu Abraham: Treibe diese Magd aus mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak. Das Wort missfiel Abraham sehr um seines Sohnes willen. Aber Gott sprach zu ihm: Lass es dir nicht missfallen wegen des Knaben und der Magd. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn nur nach Isaak soll dein Geschlecht benannt werden. Aber auch den Sohn der Magd will ich zu einem Volk machen, weil er dein Sohn ist“ (1 Mose 21:10-13).

„Nach diesen Geschehnissen versuchte Gott Abraham […]. Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde“ (1 Mose 22:1-2). Abraham war Gott gehorsam und als Isaak bereits gebunden auf dem Altar auf dem Holz lag und Abraham das Messer fasste, um seinen Sohn zu erstechen, hielt ihn der Engel des Herrn auf und zeigte ihm einen Widder im Gestrüpp. Für diese Ergebenheit und diesen Gehorsam Gott gegenüber, sogar seinen einzigen geliebten Sohn nicht zu verschonen „will ich dein Geschlecht segnen und mehren […] – und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast“ (1 Mose 22:11-18).

Als Abraham alt war, sandte er seinen Knecht in seine Heimat, aus der er seinerzeit auszog, um von dort eine Frau für Isaak zu holen. Sein Knecht brachte Rebekka mit und sie wurde Isaaks Frau (1 Mose 24). Sie gebar ihm zwei Söhne: Esau, den Erstling und seinen Zwilling Jakob (1 Mose 25:21-26). Esau wurde ein Jäger und streifte auf dem Felde umher. Jakob aber wurde ein gesitteter Mann und blieb bei den Zelten.

Eines Tages kam Esau müde vom Feld nach Hause und Jakob hatte gerade ein Gericht zubereitet. Esau sprach zu ihm: lass mich essen! „Aber Jakob sprach: Verkaufe mir heute deine Erstgeburt.“ Und Esau schwor und verkaufte so Jakob seine Erstgeburt (1 Mose 25:27-34). Als Isaak alt und blind wurde und seinen Erstgeborenen Esau segnen wollte, richtete Rebekka alles so aus, dass Jakob den Segen erhielt und nicht Esau (1 Mose 27). Esau wollte Jakob daraufhin töten. Dieses Vorhaben offenbarte Gott Rebekka, woraufhin sie Jakob zu ihrem Bruder nach Kanaan schickte, um dort eine Zeit lang zu wohnen. Unterwegs legte er sich zum Übernachten hin, „und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder. Und der HERR stand oben drauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben […]. Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, […] und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe“ (1 Mose 28).

Jakob heiratete im Hause Labans, zunächst die Ältere – Lea. Später bekam er Rahel, die er liebhatte und für die er 14 Jahre im Hause Labans dienen musste (1 Mose 29). Auch die Mägde Leas und Rahels wurden zu seinen Ehefrauen und gebaren ihm Kinder. Alle vier Ehefrauen gebaren ihm zusammen zwölf Söhne und die Tochter Dina. Die Söhne Jakobs waren: Ruben – Leas Erstgeborener, Simeon – Leas zweiter Sohn, Levi – Leas dritter und Juda – ihr vierter Sohn. Rahel wurde zunächst nicht schwanger und gab Jakob ihre Magd Bilha, die Jakob den fünften Sohn Dan, und den sechsten Sohn Naftali gebar. Als Lea sah, dass sie nicht mehr schwanger wurde, gab sie Jakob auch ihre Magd Silpa. Diese gebar den siebten Sohn Gad und noch den achten Sohn Jakobs – Asser. Lea gebar Jakob dann noch den neunten Sohn Issachar und den zehnten Sohn Sebulon und anschließend noch die Tochter Dina. Und Gott gedachte an Rahel und sie wurde schwanger und gebar den elften Sohn für Jakob – Josef. Und noch einmal wurde Rahel schwanger und gebar Benjamin, den zwölften Sohn Jakobs, doch selbst verstarb sie bei der Geburt. Diese zwölf Söhne bildeten den Grundstein der zwölf Stämme Israels. Den Namen Israel bekam Jakob, als er auf dem Rückweg nach Kanaan mit Gott (einem Engel) rang (1 Mose 32:24-29; 35:9 f.).

Jakob wohnte im fremden Land seines Vaters, im Land Kanaan. Hier trug sich die Geschichte mit Josef zu, der von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft wurde (1 Mose 37). Gott erhöhte Josef in Ägypten dermaßen, dass er zum zweiten Mann nach dem Pharao wurde. Hier traf er erneut auf seine Brüder und es folgte die Versöhnung. So zog die gesamte Familie Jakobs nach Ägypten zu Josef. Damals bestand das Haus Israel lediglich aus siebzig Seelen, doch sie vermehrten sich in Ägypten, sodass sie zum großen Volk Israel wurden (2 Mose 1:7).

In Ägypten wurde Moses geboren, den Gott zu einem großen Propheten und Anführer des israelischen Volkes bestimmte. Er sollte Israel aus Ägypten in das Land Kanaan führen – in das Land, welches Abraham, Isaak und Jakob zum ewigen Erbe verhießen wurde. Josua führte Israel in das Land Kanaan und teilte es unter den Stämmen auf. Ausgenommen war das Geschlecht Levis, deren Los es war, Gott an der Stiftshütte zu dienen. Aus diesem Geschlecht stammen die Priester ab, angefangen vom Hause Aarons (2 Mose 28 ff.).

Auf diese Weise errichtete sich der allmächtige Gott ein ganzes Volk mit dem Namen Israel. Diesem Volk schenkte er das Land Kanaan zum ewigen Erbe. „Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind“ (5 Mose 7:6 ff.; Ps 135).

Wofür benötigte Gott ein Volk zum Eigentum? Was für ein Ziel verfolgte er damit? Erstens, als Zeugnis vom lebendigen Gott, der wahrhaftig existiert. Durch das Volk Israel verbreitete sich das Wissen um die Existenz Gottes über den gesamten Erdkreis und über alle Völker hinweg. Gott verkündete dem Pharao durch Mose: „[…], aber dazu habe ich dich erhalten, dass meine Kraft an dir erscheine und dass mein Name verkündigt werde in allen Landen“ (2 Mose 9:14 ff.). Zweitens, damit das Licht Gottes, die Kenntnis von Gott und die Anbetung des lebendigen Gottes auf der Welt bewahrt wurden. Am wichtigsten jedoch, damit der Sohn Gottes ein Volk hatte, zu dem er kommen konnte, als er im Fleisch erschien.

Israel war das Kommen Jesu Christi im Fleisch, als Erretter der Welt, ausführlich verkündigt: „Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel“ (Jes 7:14). „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst“ (Jes 9:5 ff.). Weiter: Jes 11:1-10; 25:6-9. Alle Bibelstellen über Christus sind im Buch Jesaja zu finden: 2:1-4; 8:14 f; 9:1-7; 11:1-10; 28:16 f.; 33:5 f.; ebenso auch die Kapitel 42, 49 f., 52-55, 61, 63. Auch in vielen Psalmen wird die Erscheinung des Herrn prophezeit, seine Werke und seine Leiden: Ps 22; 89-98 sowie 110. Ebenso wie in den Sprüchen Salomos: 8:24-31. Weiterhin zeugen viele der großen und kleinen Propheten davon: Jeremia, Hesekiel, Daniel, Joel, Sacharja, Maleachi – überall deutete Gott durch seinen Geist auf Christus hin, auf seine Geburt und das Erscheinen in diese Welt. Deshalb hat Gott das Volk Israel gebraucht! Alle Prophezeiungen über Christus haben sich erfüllt: Der Sohn Gottes, das Wort des allmächtigen, unsterblichen Gottes, wurde Fleisch und erschien den Menschen als Erretter dieser verdorbenen, gottlosen Welt (Joh 1:14; Lk 1-2).

Doch es begab sich: „Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind“ (Joh 1:10-13).

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