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Was hat Christus für mich getan?

Ich finde es wichtig, die Grundlagen des Glaubens nicht nur mit dem Verstand zu verstehen, sondern diese im Herzen aufzulösen. Heute möchte ich über die Frage „Was hat Christus eigentlich für mich getan?“ schreiben. Die Antwort scheint auf den ersten Blick womöglich einfach zu sein. Gleichzeitig ist sie so elementar und wichtig, dass es immer wieder wert ist, sich damit zu beschäftigen und dieses Wort im Herzen zu bekräftigen. Es ist ein festes Fundament, auf dem ich bauen kann. Es ist der Fels, der nicht einstürzt, ganz egal welche Gefahr droht! Denn das was Christus für mich – und für jeden einzelnen Menschen – getan hat, sind nicht einfach nur lose Worte, sondern die Wahrheit und Kraft, die alles trägt und aus Altem Neues macht. Wer diese Grundlage versteht und im Glauben auflöst, der wird selig und gerettet.

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Der Sieg über sich selbst

Der Mensch kann sehr vieles erreichen. Er beherrscht die Natur, entdeckt die Welt und versucht in die Weiten des Weltalls durchzudringen. Er kann vieles ändern. Doch Eins gelingt ihm nicht: das Böse zu bezwingen.
Die Bibel beschreibt in wenigen Worten das, was sich in dieser Welt abspielt: „Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt“ (1 Joh 2,16).

Die Welt bemüht sich, das Böse zu besiegen, doch es gelingt keinem. Die Versuche, eine ideale Gesellschaft aufzubauen, scheiterten kläglich. Und was soll man sagen, wenn man nicht einmal schafft, die hohe Scheidungsrate zu senken? Und wenn es innerhalb der Familie zwischen Mann und Frau keine Einigkeit und keinen Frieden gibt, wie soll es dann unter fünf bzw. zehn oder tausenden funktionieren?

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Christus hat den Sieg vollbracht

„Christus aber ist gekommen als ein Hoherpriester der zukünftigen Güter durch die größere und vollkommenere Stiftshütte, die nicht mit Händen gemacht ist, das ist: die nicht von dieser Schöpfung ist. Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erworben“ (Hebr 9,11 f.).

„Denn das Gesetz hat nur einen Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Deshalb kann es die, die opfern, nicht für immer vollkommen machen, da man alle Jahre die gleichen Opfer bringen muss […]“ (Hebr 10,1-4).

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Der Tod auf Golgatha

Die Geschichte von Jesus Christus und seiner Kreuzigung ist vielen bekannt. Unweit der Stadt Jerusalem befand sich der Hügel Golgatha, auf dem Jesus Christus zusammen mit zwei Verbrechern gekreuzigt wurde. Aber die bloße Kenntnis dieser Tatsache rettet nicht. Denn was in diesem Moment für die gesamte Menschheit geschah ist in sämtlichen christlichen Glaubensrichtungen leider völlig verloren gegangen. Was hat Golgatha und die Kreuzigung Jesus Christi für uns Menschen gebracht?
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