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Warum muss ein Christ im Glauben vollkommen werden?

„Darum wollen wir jetzt lassen, was am Anfang über Christus zu lehren ist, und uns zum Vollkommenen wenden; wir wollen nicht abermals den Grund legen mit der Umkehr von den toten Werken, mit dem Glauben an Gott“ (Hebr 6,1). Das schreibt Apostel Paulus an die Hebräer, da sie in den Anfängen des christlichen Glaubens stehen geblieben sind. „Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise. Denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein kleines Kind. Feste Speise aber ist für die Vollkommenen […]“ (Hebr 5,12-14).

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Wachsamkeit im Glauben

Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallt! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ (Mk 14,38). „Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht, fest im Glauben […]“ (1 Petr 5,8 f.). „Wohl dem Menschen, der mir gehorcht, dass er wache an meiner Tür täglich, dass er warte an den Pfosten meiner Tür“ (Spr 8,34).

„Wachet“ – so sprach der Herr mehrfach (Mt 24,42; Mk 13,35-37) und auch die Apostel sprachen davon (Apg 20,31). Doch was bedeutet es, zu wachen? Wie drückt sich die Wachsamkeit aus? Die Antwort auf diese Fragen zu kennen und zu verstehen – das ist für einen Christen lebenswichtig, denn ohne Wachsamkeit wird der Gläubige unbedingt einen Schiffbruch erleiden.

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Die Ehre suchen

„Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt, und die Ehre, die von Gott allein ist, sucht ihr nicht?“ (Joh 5,44)

Welch tiefer Sinn doch in diesem Vers verborgen liegt. Er zeigt, dass wenn ein Mensch die Ehre von anderen Menschen sucht, er nicht aufrichtig glauben kann, denn beides schließt sich gegenseitig aus. Diese Worte waren an die Gläubigen, an das Volk Gottes, gerichtet. Aber wie sich herausstellte, war ihr Glaube nur eine Fassade. Sie haben nicht die Ehre von Gott gesucht, sondern liebten und suchten die Ehre voneinander. In solch einem Zustand kann der Mensch zwar nach außen hin tiefgläubig wirken und sich selbst als solchen sehen, doch sein tiefstes Inneres bleibt vom wahren Glauben Gottes unberührt.

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Gottes Knecht sein

„Paulus, ein Knecht Jesu Christi“; „Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi“ (Röm 1,1; 2 Petr 1,1); „Judas, ein Knecht Christi“ (Jud 1,1); „Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes“ (Off 1,1).

„Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst. Denn ihr seid teuer erkauft; darum so preist Gott an eurem Leibe und in eurem Geiste, welche sind Gottes“ (1 Kor 6,19 f.).

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Das Gebet

„Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach“ (Mk 14,38). „Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen“ (Eph 6,18 f.). „Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung“ (Kol 4,2). „[…] betet ohne Unterlass“ (1 Thess 5,17).

Die ganze Bibel zeigt uns die Anbetung Gottes von Anbeginn der Welt. Angefangen von Set, dem Sohn Adams, von dem das Geschlecht der Söhne Gottes begann, wurde der Name des Herrn angerufen (1 Mose 4,25 f.). Von Anbeginn der Menschheit bis heute beten die Menschen. Entweder sie beten den wahren lebendigen Schöpfer an oder sie sind dazu verführt, verschiedene Götzen anzubeten. Und „Götter“ gibt es sehr viele, denn jeder Mensch verehrt etwas oder jemanden. Doch für uns Christen gilt: „[…] so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1 Kor 8,6).

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Heilig und gerecht durch Christus

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten“ (Eph 1,3-4).

„Sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben (3 Mose 19,2): „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig“ (1 Petr 1,15 f.).

Die zahlreichen Briefanreden der Apostel an die Gemeinden bezeugen, dass es möglich ist, bereits zu Lebzeiten heilig zu sein: „An die Heiligen in Ephesus, die Gläubigen an Jesus Christus“ (Eph 1,1). „An die Heiligen in Kolossä, die gläubigen Brüder in Christus“ (Kol 1,2). „Denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr“ (1 Kor 3,17). Viele weitere Bibelstellen zeigen, dass die Gläubigen an Christus heilig waren. Warum sollten also wir, die heute glauben, nicht auch heilig sein?

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