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Er hat uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen in den Himmeln durch Christus; wie er uns denn in ihm erwählt hat, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir heilig und untadelig sein sollten vor ihm in der Liebe; und er hat uns zuvor verordnet zur Kindschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens.
Eph 1,3-5

Gott hat uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war. Wie kann man das verstehen? Wie ist es möglich, dass bei Gott alles fertig war, noch bevor die Erde und die Menschen existierten? Bis ins allerletzte Detail war alles durchdacht: eine neue Erde, ein neuer Himmel, die Heilige Stadt Jerusalem, in welcher die Gerechten mit Christus herrschen werden.

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Die Abkehr von der Wahrheit

„Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuführte. Ich fürchte aber, dass wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, so auch eure Gedanken abgewendet werden von der Einfalt und Lauterkeit gegenüber Christus“ (2 Kor 11,2 f.).

Unser Herr hat die Gemeinde, welche sein Leib ist (Eph 1,22 f.), durch sein Blut erkauft (Apg 20,28). Eben für diese Gemeinde, die keinerlei Spaltungen in sich hat, in der alle eines Sinnes in der Erkenntnis, in der Liebe und im Frieden sind, kommt er erneut!

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Das Abendmahl

Vermutlich hat schon jeder einmal etwas über das Abendmahl gehört. Doch wer kennt die wahre Bedeutung des Abendmahls? Und wer kann die Tragweite dieses Geheimnisses, dieser Handlung für sich einschätzen und nimmt würdig daran teil?

Der Preis, den unser Herr Jesus Christus für die Errettung der Welt zahlen musste, war unglaublich hoch! Er, dessen die Welt unwürdig war, kam in diese Welt, zu den Menschen, die er erschaffen hat, um sie vom Tod und ihrem Zustand der Sünde zu erlösen. Er musste einen menschlichen Körper annehmen und die grausamste Hinrichtung über sich ergehen lassen, damit wir in ihm und durch den Glauben an ihn das ewige Leben haben. „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Joh 3,16 ff.).

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Der Gottesdienst

„Aber es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Joh 4,23 f.).

„Müssen“ bedeutet: Gott nimmt keine andere Art und Weise der Anbetung an. Und weil Gott selbst Geist ist, ist ihm auch nur die Anbetung im Geist und in der Wahrheit wohlgefällig! „Im Geist“ bedeutet im Gewissen, in dem Christus wohnt und es dadurch gut und rein ist. „In der Wahrheit anzubeten“ bedeutet, sich auf das eigene Gewissen, in dem Christus, die Wahrheit lebt, zu verlassen. Der Mensch wandelt mit einem reinen Herzen vor Gott. Er ehrt und lobt ihn, befindet sich stets im Gebet, dient ihm und heiligt so den Herrn in seinem Herzen (1 Petr 3,15).

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Das zweite Erscheinen Jesu Christi

„[…] Denn das Wesen dieser Welt vergeht“, „[…] denn der Herr, der das Wort vollendet, wird bald handeln auf Erden“, „[…] wenn der Herr Jesus offenbart wird vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht in Feuerflammen. Dann wird Gott Vergeltung üben an denen, die ihn nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus. Die werden Strafe erleiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht“ (1 Kor 7,31; Röm 9,28; 2 Thess 1,7-9).

Und für die, die an das Evangelium geglaubt haben und der Wahrheit gegenüber gehorsam waren, ist bestimmt: „Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! […] Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben“ (Mt 25,34,46).

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Himmel und Erde werden vergehen

„Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Mt 24,35)!

Wann wird dies geschehen, dass der Himmel und die Erde vergehen? Vergehen, bedeutet: es kommt das Ende! Der Herr hat klar und eindeutig gesagt: „Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater“ (Mt 24,36; Mk 13,32)!

Doch der Herr hat seinen Jüngern und auch uns, die wir schon näher zum Ende dieser Welt sind, weiterhin ausgelegt, wie es vonstatten gehen wird: „Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.

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Der Glaube

„So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi […]. Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden?“ (Röm 10,17,14 f.)

Wie von Anbeginn der Welt, so auch heute verkündet Gott durch seine auserwählten Gefäße das Wort der Wahrheit. Er berührt das Herz eines Menschen und öffnet ihm das Gehör und den Verstand, um das Wort zu hören.

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