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Das Gebet

„Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach“ (Mk 14,38). „Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen“ (Eph 6,18 f.). „Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung“ (Kol 4,2). „[…] betet ohne Unterlass“ (1 Thess 5,17).

Die ganze Bibel zeigt uns die Anbetung Gottes von Anbeginn der Welt. Angefangen von Set, dem Sohn Adams, von dem das Geschlecht der Söhne Gottes begann, wurde der Name des Herrn angerufen (1 Mose 4,25 f.). Von Anbeginn der Menschheit bis heute beten die Menschen. Entweder sie beten den wahren lebendigen Schöpfer an oder sie sind dazu verführt, verschiedene Götzen anzubeten. Und „Götter“ gibt es sehr viele, denn jeder Mensch verehrt etwas oder jemanden. Doch für uns Christen gilt: „[…] so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1 Kor 8,6).

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Heilig und gerecht durch Christus

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten“ (Eph 1,3-4).

„Sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben (3 Mose 19,2): „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig“ (1 Petr 1,15 f.).

Die zahlreichen Briefanreden der Apostel an die Gemeinden bezeugen, dass es möglich ist, bereits zu Lebzeiten heilig zu sein: „An die Heiligen in Ephesus, die Gläubigen an Jesus Christus“ (Eph 1,1). „An die Heiligen in Kolossä, die gläubigen Brüder in Christus“ (Kol 1,2). „Denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr“ (1 Kor 3,17). Viele weitere Bibelstellen zeigen, dass die Gläubigen an Christus heilig waren. Warum sollten also wir, die heute glauben, nicht auch heilig sein?

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Geburt von Gott

„Er hat uns gezeugt nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, auf dass wir wären Erstlinge seiner Kreaturen“ (Jakobus 1:18).

„Er hat uns gezeugt…“ – weil uns alles in dieser Welt als Beispiel gegeben ist, können wir auch die Geburt eines Kindes als ein Bildnis nehmen, um die Geburt von Gott zu verstehen. Johannes schreibt: „Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist“ (Joh 3,6). Um ins Himmelreich zu kommen, ist die Geburt vom Geist notwendig. Der Mensch muss also von neuem geboren werden (Joh 3,3-5).

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