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Es gibt eine andere Welt

„Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. […]  Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme“ (Joh 18,36 f.).

„Darum, dieweil wir empfangen ein unbeweglich Reich, haben wir Gnade, durch welche wir sollen Gott dienen, ihm zu gefallen, mit Zucht und Furcht; denn unser Gott ist ein verzehrend Feuer“ (Hebr 12,28 f.).

Aus diesen Worten der Heiligen Schrift wird schon deutlich, dass es zwei Welten gibt. Die Rede ist zum einen von dieser Welt, deren Wesen vergehen wird, denn es steht geschrieben: „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist […]; die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit“ (1 Joh 2,15,17). Zum anderen spricht die Bibel vom unerschütterlichen Reich Gottes, welches bereitet ist, dass es offenbar werde (1 Petr 1,3-5) und welches ewig bestehen wird.

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Das Geheimnis der Dreieinigkeit

„Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern […]“ (5 Mose 29,28). „[…] HERR, mein Herz ist nicht hoffärtig, und meine Augen sind nicht stolz. Ich gehe nicht um mit großen Dingen, die mir zu wunderbar sind“ betete David (Ps 131,1).

Apostel Paulus schreibt: „Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll. Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt“ (1 Kor 8,2 f.) (In der russischen Übersetzung heißt es: dem ist Erkenntnis von ihm gegeben). Doch welche Erkenntnis ist ihm gegeben? Es ist definitiv nicht die Erkenntnis des Geheimnisses Gottes im Allgemeinen! Die Schrift sagt: Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber, wenn kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören und ich werde erkennen, wie ich erkannt bin (1 Kor 13,10,12). Diese Worte zeigen, dass solange wir uns im physischen Leib befinden, uns lediglich eine teilweise Erkenntnis gegeben ist. Die vollkommene, vollumfassende Erkenntnis werden wir haben, wenn wir uns im geistigen Leib befinden werden!

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Das Wesen Gottes

Wie lernen wir eine Person kennen? Meistens fragen wir zunächst nach dem Namen und versuchen dann herauszufinden, wo die Person wohnt, was sie so macht, was sie mag oder auch nicht mag. Auf diese Weise lernen wir die Person kennen. Doch wie lernen wir Gott kennen? Können wir ihn sehen, ertasten oder fühlen? Wie groß ist er und wo wohnt er? Die Antworten darauf finden wir in der Bibel, im Wort Gottes, welches uns Menschen hinterlassen ist, um ihn kennenzulernen. Die Bibel beschreibt, dass Gott zwar für den Menschen unsichtbar, aber durch seine Werke wahrnehmbar ist: „[…] Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt; […]“ (Röm 1,19 f.). Da kein Mensch am Leben bleibt, wenn er Gottes Angesicht sieht, offenbarte sich Gott durch das Wort, welches wir Menschen verstehen können. In der Gestalt Jesu Christi konnte es ertastet, erfühlt und gesehen werden (2 Mose 33,20; Joh 1,14).

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Wofür war den Menschen das Gesetz Gottes gegeben?

Was ist das Gesetz und was bezweckt dieses? Ein Gesetz bringt immer einen Willen zum Ausdruck und zwar in Form einer Vorschrift oder Regel. Die Nichterfüllung eines Gesetzes wird meist mit einer Strafe belegt, sodass die meisten Menschen bemüht sind, sich innerhalb dieses Regelwerkes zu bewegen. Gesetze sind für einen Staat notwendig, denn erst sie ermöglichen das Zusammenleben der Menschen. Dies würde ohne Regelungen nicht funktionieren.

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Die Geister dieser Welt

Die Bibel spricht zu uns: „[…] euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge“ (1 Petr 5,8). Der Teufel geht also umher und sucht, was deutlich zeigt, dass er lebendig ist. Er ist zwar der Tod, doch er wirkt und agiert. Er ist ein Geist, der in der Luft herrscht (Eph 2,2) und er erfüllt die gesamte Atmosphäre unter dem Himmel. Wenn wir das Radio oder den Fernseher einschalten, gibt es dort etwa einen Moment der Ruhe, einen Augenblick, in dem kein Wort gesprochen wird? Tag und Nacht, 24 Stunden lang ist die Luft erfüllt vom Wort des Teufels. „[…] der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams“ (Eph 2,2). Sein Wirken kann sehr einfach erkannt werden: Wenn das Wort Gottes gesprochen wird, äußert er unbedingt seinen Widerstand.

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Das Geheimnis vom Baum des Lebens

Von Anfang an war der Mensch ein freies Geschöpf mit einer freien Wahl. Damit diese Wahlfreiheit zum Einsatz kommen konnte, pflanzte Gott im Garten Eden zwei Bäume: Den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen und den Baum des Lebens. So hatte der Mensch die vollkommene Freiheit, zu wählen und seine eigenen Wege zu gehen, sein Leben mit oder ohne Gott zu führen. Und er hat gewählt – er hat sich für ein Leben ohne Gott entschieden und ist damit für Gott gestorben. Wie aber starb der Mensch, wenn er doch am Leben blieb?

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Freiheit von der Sünde

Die Heiligkeit und somit die Sündenfreiheit ist für einen Christen die Voraussetzung, um mit Gott zu sein. Dazu ist auch Jesus Christus in diese Welt erschienen: um die Werke des Teufels zu zerstören und die Menschen aus ihrer Sündenlage zu befreien (1 Joh 3,8). „Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Mt 1,21).

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Über den Leib

Unser Körper ist ein wichtiger Teil von uns, ohne den wir nicht existieren könnten. Für die meisten Menschen hat der eigene Körper deshalb einen sehr hohen Stellenwert. Doch welche Bedeutung sollte der Körper im Leben eines Christen haben? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, kehren wir zum Anfang der Menschheit zurück.

Wie alles begann: „Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen“ (1 Mose 2,7). Zunächst waren die Menschen seelisch. Für sie existierte nur ihr Körper und sie waren rundum damit beschäftigt, die Bedürfnisse des Körpers zu stillen. Sie kannten nur die Stimme ihres Körpers und empfanden Gefühle wie Wärme, Kälte, Hunger, Durst, Müdigkeit, körperliche Nähe.

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Selbstbetrug

„Manchem scheint ein Weg recht; aber zuletzt bringt er ihn zum Tode“ (Spr 14,12).

Niemand betrüge sich selbst. Wer unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, der werde ein Narr, dass er weise werde. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott […]“ (1 Kor 3,18 f.).

„Entsetze dich, Himmel, darüber, erschrick und erbebe gar sehr, spricht der HERR. Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben; Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten“ (Jer 2,12 f.; Gal 6,7).

Manche Wege scheinen einem recht zu sein, doch sie führen zum Tod. Was so viel heißt, wie: der Mensch geht davon aus, dass er den Weg des Lebens geht, aber am Ende wird er betrogen da stehen.

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