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Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen in den Himmeln durch Christus; wie er uns denn in ihm erwählt hat, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir heilig und untadelig sein sollten vor ihm in der Liebe; und er hat uns zuvor verordnet zur Kindschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens.
Eph 1,3-5

Gott hat uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war. Wie kann man das verstehen? Wie ist es möglich, dass bei Gott alles fertig war, noch bevor die Erde und die Menschen existierten? Bis ins allerletzte Detail war alles durchdacht: eine neue Erde, ein neuer Himmel, die Heilige Stadt Jerusalem, in welcher die Gerechten mit Christus herrschen werden.

Gottes Plan war von Anbeginn der Welt fertig

Bevor Gott die Erde und den Menschen erschuf, erarbeitete er einen Plan, indem absolut alles bedacht war! Dies bestätigt die Heilige Schrift: “[…] Nun waren ja die Werke von Anbeginn der Welt gemacht“ (Hebr 4,3). Vergleichen lässt sich dies zum Beispiel mit dem Bau eines neuen Stadtteils. Noch weit vor dem ersten Spatenstich sitzen Ingenieure und Architekten an einem Tisch und planen das Projekt. Sie berücksichtigen dabei die kleinsten Details. Nicht anders war es auch bei Gott. In seinem Plan war alles fertig, noch bevor er mit der Erschaffung der Welt begonnen hatte. Er wusste schon damals, wie viele Menschen für das himmlische Jerusalem benötigt werden, kannte die Herzen aller Menschen und wusste, wie sie leben und ob sie nach ihm suchen werden. Denn Gott schuf den Menschen als eine freie Persönlichkeit mit der vollen Freiheit, Entscheidungen zu treffen. Gott wusste bereits, wer jene Welt und die Auferstehung von den Toten erlangen würde (Lukas 20,35). Er kannte schon von Anbeginn eines jeden Menschen Weg, so wie es David in den Psalmen schreibt:

Ja es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht völlig wüßtest! Denn du hast meine Nieren geschaffen, du wobest mich in meiner Mutter Schoß. Deine Augen sahen mich, als ich noch unentwickelt war, und es waren alle Tage in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben noch keiner war.
Ps 139, 4;13;16

Der Mensch muss Gott suchen

Erst als in Gottes Plan alles berücksichtigt war, begann er mit der Umsetzung. Um die Menschheit zu erretten, kam Jesus Christus in diese Welt und starb für alle Menschen, ohne jegliches Ansehen der Person. Gott, „welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1 Tim 2,4), hat von sich aus alles für die Menschheit getan. Jetzt liegt es am Menschen zu verstehen, dass es einen Gott gibt und er muss ihn anfangen zu suchen. Dazu sind im Leben eines jeden Menschen Umstände gegeben, die dazu dienen sollen, inne zu halten, sein Leben ehrlich zu betrachten und mit wahrhaftigem Herzen und Interesse Gott zu suchen – dann kommt Gott entgegen und berührt das Herz des Menschen. Die Aufgabe des Menschen wiederum besteht darin, sich ernsthaft mit dem Wort zu befassen. Ein solcher Mensch wird sich mit anderen Gläubigen treffen wollen, dessen Versammlungen besuchen und die Gemeinschaft suchen. Es ist unbedingt erforderlich, dass sich der Mensch in das Wort vertieft, dass er sucht, anklopft und um die Offenbarung der Wahrheit fleht, so wie es Gottes Gebot besagt (Luk 11, 9-10) und dazu alle seine Mühe aufwendet. Und Gott wird sich ihm unbedingt offenbaren! Das bewirkt in dem Menschen, dass er zur richtigen Buße und zum wahren Glauben findet. Wie es auch geschrieben steht:

Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen soll, muß glauben, daß er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird.
Hebr 11,6

Warum es wichtig ist, das reine Wort Gottes zu erkennen

Aber wie es nur allzu häufig der Fall ist, bleiben die Menschen nicht im reinen Wort Gottes und geraten so in die Fänge von religiösen Glaubensrichtungen. Die einen ziehen Vorteile für ihr irdisches Leben aus der Religion, die anderen lechzen zwar ehrlich nach Errettung, sind jedoch blind und folgen Blinden nach. Und wenn ein Blinder einen anderen Blinden führt, fallen beide in die Grube hinein (Mat 15,14). Wenn zu solchen Menschen die Wahrheit gesprochen wird, wollen sie diese nicht hören und lehnen sie ab. Mit ihrem seelischen Verstand haben sie sich bereits eine eigene Vorstellung von Heiligkeit und Frömmigkeit zurechtgelegt, die der Wahrheit nicht mal ansatzweise entspricht. Doch denjenigen, in dem tatsächlich Jesus Christus wohnt, erkennen sie nicht, denn er entspricht nicht ihrem selbst ausgedachten Rahmen von äußerlicher Frömmigkeit.

Nichtsdestotrotz bleibt der Weg zum Leben niemandem verwehrt. Allen Menschen wird gleichermaßen gepredigt, jedem steht es frei sich zu bekehren und niemand wird sich herausreden können. Davon spricht auch das Wort deutlich (Röm 1,17-20). Jeder Mensch ist selbst dafür verantwortlich, ernsthaft und ehrlich danach zu streben Gott zu erkennen. Und Gott der Herr ist seinem Wort treu:

Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan werden.
Luk 11, 9-10

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