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„Darum, ihr heiligen Brüder, die ihr teilhabt an der himmlischen Berufung, schaut auf den Apostel und Hohenpriester, den wir bekennen, Jesus, der da treu ist dem, der ihn gemacht hat, wie auch Mose in Gottes ganzem Hause. […] Christus aber war treu als Sohn über Gottes Haus. Sein Haus sind wir, wenn wir das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnung festhalten“ (Hebr 3,1-6).

Wer sind „WIR“ und wer darf sich das Haus Gottes nennen? Welche Menschen gehören zum Hause Gottes, sind seine Gemeinde und der Leib Christi?

Die Bibel gibt es in den verschiedensten Sprachen und Ausführungen. Alle Menschen lesen die gleiche Bibel, und trotzdem gibt es hunderte unterschiedliche Auslegungen, die sich teilweise sogar sehr widersprechen. Was steckt dahinter?

Christus antwortete selbst auf diese Frage: „Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge“ (Joh 8,43 f.).

Jeder ist für seine eigene Rettung verantwortlich

Die Erscheinung der Lüge in den Menschen zeigt sehr deutlich ihre Kraft, indem sie das Wort Gottes verdreht.

„Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn“ (2 Joh 9).

Lässt sich noch deutlicher ausdrücken, wie groß die Gefahr ist, von der Wahrheit abzuweichen und ohne Gott und in der ewigen Finsternis zu bleiben? Wenn der Mensch die Lehre Jesu Christi übertritt, bleibt er ohne Gott. Er geht in der Finsternis verloren. Ist es nicht Grund genug, sich mit der Lehre Christi, so wie Jesus Christus sie gelehrt hat, auseinander zu setzen? Davon hängt doch die eigene Rettung und das ewige Leben ab!

Dem Teufel ist es gelungen, durch falsche Auslegungen der Bibel die Menschen so zu verwirren, dass eine totale Abkehr vom Wort Gottes und dem Glauben an Gott stattfindet. Das Wort erfüllt sich: „Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden“ (Mt 7,13 f.)!

Ein Christus, viele Glaubensrichtungen?

Es gibt so viele Menschen, die behaupten im Licht zu wandeln und Gemeinschaft mit Gott zu haben. Doch in Wirklichkeit belügen sie sich selbst, sie wandeln in der Finsternis und verstehen es nicht! Und weil sie vollkommen verblendet sind, zeigen sie keine Einsicht. Wenn sie vom wahren Licht hören, meinen sie, es handele sich um die Finsternis. Mit ihrem fähigen Verstand und ihrer großen Überzeugungskraft führen sie auch andere in die Irre. Es ist eingetreten, was durch den Heiligen Geist von Beginn an gesprochen wurde: „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen und halten sich selbst für klug“ (Jes 5,20 f.)!

„Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (Jesaja 6,9-10): »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe« (Mt 13,13-17).

Heutzutage gibt es sehr viele Spaltungen innerhalb des sogenannten Christentums. Jede einzelne Glaubensrichtung hat ihre eigene Vorstellung davon, wie Christus ist. Es äußert sich in Regeln und Praktiken dieser Bewegungen, die oft mit Traditionen der jeweiligen Völker vermischt sind. Was in einigen Gemeinden als Verbot gilt, ist bei anderen wiederum akzeptabel. Und umgekehrt: was bei den einen erlaubt ist, ist bei den anderen verboten. Darüber wird immer wieder diskutiert und gestritten und genau hier liegt die Ursache für die vielen Spaltungen. Christus ist zu einem Ideal geworden, dem sich jeder versucht zu nähern. Doch wie sehr sich die Menschen auch bemühen, es wird ihnen nie gelingen, so zu sein wie ihr Vorbild. Denn Jesus Christus ist ohne Sünde und die Menschen können sich von der Sünde nicht befreien.

Die Rettung liegt nur im reinen Wort Gottes

So haben alle christlichen Bewegungen eines gemeinsam: sie sündigen! In diesem Punkt gibt es keine Spaltung. Keiner kann sagen: „Ich bin heilig! Ich bin kein Sünder!“

Diese Gemeinsamkeit ließ die so genannte „ökumenische Bewegung“ entstehen, unter der sich alle christlichen Bewegungen zusammenschließen und behaupten, die unterschiedlichen Auslegungen der Lehre seien eine Bereicherung und die Vielfalt der Lehren sei gottgefällig.

Viele religiöse Bewegungen bestärken ihren Glauben mit Wundern, die es in dieser Bewegung gibt oder die teils erfunden werden, damit der eigene Glaube Beweiskraft hat. „Und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren“ (2 Tim 4,4).

Doch die Rettung liegt nicht in Wundern, sondern in der Richtigkeit der Lehre. „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter“ (Mt 7,21-23)!

Das Geheimnis des ewigen Lebens liegt nur im reinen Wort Gottes. Dieses ist Gott und war von Anfang an da (Joh 1,1-5).

Die Einheit im Geist erleben

„Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht“ (Luk 21,33)! „Wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn“ (2 Joh 9). Die ganze Bibel spricht von der Reinheit und Unwandelbarkeit vom Wort Gottes (Ps 11,7; 18,31; 119,140,138,142; Spr 30,5 f.; 5 Mose 4,2; 5,32 f.; 13,1; 16,19 f.). Sie spricht vom Wort des Lebens und dass wir daran festhalten und keinen Schritt davon abweichen sollen (Jos 1,6-9). Das Wort Gottes darf nicht verfälscht werden (1 Joh 1,1 f.; Phil 2,16; 2 Kor 2,17; 4,1-3).

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