Ganz unabhängig davon, ob ein Mensch sich als gläubig bezeichnet, oder nicht: jeder Mensch lebt ein geistliches Leben. Es gibt etwas, das ihn antreibt, ihm Lebensmut verleiht, oder ihm jeglichen Lebensmut nimmt – und dieser Antrieb ist der Geist im Menschen. Die Frage ist, welchen Geist trägt der Mensch in sich? Welches geistliche Leben lebt er? „…und das Leben ist erschienen“ (1 Joh 1). „Ihr seid von unten her, ich bin von oben her; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt“ (Joh 8,23). Den Menschen ist das Leben erschienen. Ein Leben, das bis dahin verborgen war, das nicht von dieser Welt ist. Etwas, das so viel höher ist, als alles was der Mensch sich vorstellen kann. „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns…“ (Joh 1,14). Dieses Leben ist das Wort Gottes, das als Mensch Jesus Christus auf die Erde kam und von einer anderen, geistlichen Welt zeugte. Wer ihn aufnimmt, wird lebendig und „von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen“ (Joh 7,28). „Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben“ (Joh 6,63).

Das wahre Leben ist uns erschienen

„Und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist“ (1 Joh 1,2).

Das, was die Menschheit als Leben bezeichnet, ist in der Wirklichkeit kein richtiges Leben. Es gibt nur ein einzig wahres Leben! Dieses Leben war zuerst bei Gott verborgen und erschien der Menschheit in Gestalt von Jesus Christus, als die Zeit dafür erfüllt war (Gal 4,4).

„Die ganze Welt liegt im Argen“ (1 Joh 5,19) – sagt uns die Schrift und das Geheimnis dieser Worte liegt im Gesetz der Sünde und des Todes, das die ganze Welt in seiner Knechtschaft gefangen hält. Das Gesetz der Sünde und des Todes hat die Menschen soweit gebracht, dass sie das wahre Leben, Jesus Christus, nicht erkannt, ihn verworfen und letztendlich getötet haben, den „durch welchen er auch die Welt gemacht hat“ (Hebr 1,2).

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Das Gebet

http://podcasts.holybunch.com/de/sermons/de_das_gebet.mp3 „Ich danke Gott, dem ich diene von meinen Voreltern her in reinem Gewissen, dass ich ohne Unterlass deiner gedenke in meinem Gebet Tag und Nacht“ (2. Timotheus 1:3). Apostel Paulus verdeutlicht uns hier und in vielen seiner anderen Briefe,…

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