Die richtige Buße

Die Buße ist eine grundlegende Frage, ohne die es keine richtige Umkehr (Bekehrung) zu Gott geben kann. Wenn jemand zu Gott kommt und seine Sünden bereut, dass er zum Beispiel getrunken hat, fremdgegangen ist, gelogen hat, anderen Böses angetan hat usw. – ist das noch nicht die richtige Buße. Denn die richtige Buße ist viel tiefer als das Bekenntnis der begangenen Fehler.

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Glauben wie ein Kind

„Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kindlein, der wird nicht hineinkommen“ (Mk‬ 10,15)‬. ‬‬

Vor kurzem fragte ich meine Kinder, ob sie sich erinnern können, wie Gott den Menschen erschaffen hat. Meine älteste Tochter antwortete sofort, dass Gott den Menschen aus Erde erschuf und ihm den lebendigen Odem gab (1 Mose 2,7). Und obwohl wir mit den Kindern schon darüber gesprochen hatten, war es für die Jüngeren so, als hörten sie es zum ersten Mal! Beide waren darüber sehr erstaunt und beeindruckt! Sie zeigten auf ihre Hände und sagten verblüfft: „Das ist Erde!“ Und das war noch nicht mal eine Frage – sondern einfach eine Bewunderung! Wir sprachen weiter darüber, dass der Mensch aus Staub gemacht ist und wieder zu Staub zurückkehrt (sein Körper). Aber die Seele ist lebendig – sie geht entweder in das Himmelreich (zu Gott) oder in den ewigen Tod.

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Ein Weitverbreiteter Irrtum

Ein weitverbreiteter Irrtum

„Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden! Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.“ (Mt 7,13-15).

Warum hat der Herr so gesprochen? Die Pforte ist deshalb eng und der Weg ist deshalb schmal, weil nur in Christus das Leben ist und nur wer in seinem Wort bleibt, der hat das ewige Leben. „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh 14,6).

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Gott will, dass man ihm glaubt

Will ich jemandem gefallen, muss ich zuerst verstehen, was der- oder diejenige mag. Ich finde heraus, was demjenigen gefällt und versuche dann, den Wunsch zu erfüllen. Wenn ich an Gott glaube und ihn anbete, muss ich mir dann nicht als erstes die Frage stellen: was will Gott?
Um eine Antwort darauf zu bekommen höre ich ihm einfach zu, denn er sagt es klar und deutlich!

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Welcher Mensch ist heilig?

Apostel Paulus lehrt uns, heilig zu sein, entsprechend unserer Berufung.
„Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf“ (2 Tim 1,9).

Was sind das für Werke, die der Heiligkeit entsprechen? Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich zunächst fragen, ob man diese Berufung hat. Bin ich heilig? Und wer kann sich überhaupt heilig nennen?

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Hat die Materie tatsächlich so viel Macht, wie Milliarden von Menschen glauben?

Viele in dieser Welt fragen sich: Wo ist Gott? Er soll irgendwo da droben sein, aber man kann ihn nicht sehen, man kann ihn nicht anfassen. Wie kann er also existieren? Warum soll gerade DAS eine Bedeutung für mein Leben haben? Was hat das mit meiner Welt zu tun, die mich umgibt?

Ja, Gott ist Geist und Gott ist unsichtbar, er wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann (Joh 4,24; Röm 1,20; 1 Tim 6,16).

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Die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt

Der Glaube ohne Werke ist tot. Jeder Mensch wird nach seinen Werken und nicht allein aufgrund seiner Worte beurteilt. Reden kann man viel und gut! Man kann viel versprechen, auf vieles hoffen, träumen und sich dabei vollkommen überschätzen. Wie der Mensch tatsächlich ist, erkennt man nicht nur daran, was er sagt, sondern daran was er tut. Die Werke müssen dem Glauben entsprechen.

„Denn es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht trägt, noch einen faulen Baum, der gute Frucht trägt. Ein jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man pflückt nicht Feigen von den Dornen, auch liest man nicht Trauben von den Hecken“ (Lk 6,43-44).

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WIE SPRICHT GOTT?

Wie spricht Gott? Mit Donner und Hagel vom Himmel oder in der Stille in meinem Herzen? Im tobenden Sturm oder in meinem Gewissen? Er spricht auf vielfältige Weise, da er selbst das Leben ist, ewig, zeitlos, grenzenlos. Es gibt nichts größeres, als seine Stimme im Gewissen zu verstehen und sich ihr im Gehorsam hinzugeben, sich durch ihn leiten zu lassen und eins mit ihm zu sein. Durch das Wort der Wahrheit, welches er uns in der Lehre Christi hinterlassen hat, können wir ihn verstehen und hören.

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Der Geschmack vom Tod

„Und die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“ (1 Mose 3,1-5).

Adam und Eva glaubten der Schlange. Dadurch verleugneten sie das Gesetz Gottes, das besagte, wenn ihr davon esst, werdet ihr sterben. Nachdem sie von der Frucht gegessen haben, waren sie physisch noch lange am Leben, doch für Gott sind sie gestorben. Denn die Finsternis nahm in ihnen Platz ein und trennte sie von Gott.

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Die Stimme des Körpers

„Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus“ (1 Thess 5,23).

Der Mensch an sich ist dreieinig. Er besteht aus dem Körper, dem Geist und der Seele. Jedes dieser drei hat eine eigene Funktion und eine „eigene Stimme“. Der Körper hat seine eigene: „Ich habe Hunger, ich möchte schlafen, mich verlangt nach Komfort und Bequemlichkeit“ usw. Versuche einmal, zwei-drei Tage ohne Essen auszukommen. Der Körper wird förmlich „schreien“ und das Seine verlangen. Es ist notwendig, die Grundbedürfnisse des menschlichen Körpers zu stillen. So ist es von Gott erschaffen.

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