Gott will, dass man ihm glaubt

Will ich jemandem gefallen, muss ich zuerst verstehen, was der- oder diejenige mag. Ich finde heraus, was demjenigen gefällt und versuche dann, den Wunsch zu erfüllen. Wenn ich an Gott glaube und ihn anbete, muss ich mir dann nicht als erstes die Frage stellen: was will Gott?
Um eine Antwort darauf zu bekommen höre ich ihm einfach zu, denn er sagt es klar und deutlich!

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Welcher Mensch ist heilig?

Apostel Paulus lehrt uns, heilig zu sein, entsprechend unserer Berufung.
„Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf“ (2 Tim 1,9).

Was sind das für Werke, die der Heiligkeit entsprechen? Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich zunächst fragen, ob man diese Berufung hat. Bin ich heilig? Und wer kann sich überhaupt heilig nennen?

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Hat die Materie tatsächlich so viel Macht, wie Milliarden von Menschen glauben?

Viele in dieser Welt fragen sich: Wo ist Gott? Er soll irgendwo da droben sein, aber man kann ihn nicht sehen, man kann ihn nicht anfassen. Wie kann er also existieren? Warum soll gerade DAS eine Bedeutung für mein Leben haben? Was hat das mit meiner Welt zu tun, die mich umgibt?

Ja, Gott ist Geist und Gott ist unsichtbar, er wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann (Joh 4,24; Röm 1,20; 1 Tim 6,16).

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Die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt

Der Glaube ohne Werke ist tot. Jeder Mensch wird nach seinen Werken und nicht allein aufgrund seiner Worte beurteilt. Reden kann man viel und gut! Man kann viel versprechen, auf vieles hoffen, träumen und sich dabei vollkommen überschätzen. Wie der Mensch tatsächlich ist, erkennt man nicht nur daran, was er sagt, sondern daran was er tut. Die Werke müssen dem Glauben entsprechen.

„Denn es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht trägt, noch einen faulen Baum, der gute Frucht trägt. Ein jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man pflückt nicht Feigen von den Dornen, auch liest man nicht Trauben von den Hecken“ (Lk 6,43-44).

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WIE SPRICHT GOTT?

Wie spricht Gott? Mit Donner und Hagel vom Himmel oder in der Stille in meinem Herzen? Im tobenden Sturm oder in meinem Gewissen? Er spricht auf vielfältige Weise, da er selbst das Leben ist, ewig, zeitlos, grenzenlos. Es gibt nichts größeres, als seine Stimme im Gewissen zu verstehen und sich ihr im Gehorsam hinzugeben, sich durch ihn leiten zu lassen und eins mit ihm zu sein. Durch das Wort der Wahrheit, welches er uns in der Lehre Christi hinterlassen hat, können wir ihn verstehen und hören.

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Der Geschmack vom Tod

„Und die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“ (1 Mose 3,1-5).

Adam und Eva glaubten der Schlange. Dadurch verleugneten sie das Gesetz Gottes, das besagte, wenn ihr davon esst, werdet ihr sterben. Nachdem sie von der Frucht gegessen haben, waren sie physisch noch lange am Leben, doch für Gott sind sie gestorben. Denn die Finsternis nahm in ihnen Platz ein und trennte sie von Gott.

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Die Stimme des Körpers

„Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus“ (1 Thess 5,23).

Der Mensch an sich ist dreieinig. Er besteht aus dem Körper, dem Geist und der Seele. Jedes dieser drei hat eine eigene Funktion und eine „eigene Stimme“. Der Körper hat seine eigene: „Ich habe Hunger, ich möchte schlafen, mich verlangt nach Komfort und Bequemlichkeit“ usw. Versuche einmal, zwei-drei Tage ohne Essen auszukommen. Der Körper wird förmlich „schreien“ und das Seine verlangen. Es ist notwendig, die Grundbedürfnisse des menschlichen Körpers zu stillen. So ist es von Gott erschaffen.

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Der neue Mensch

„Er hat das Gesetz, das in Gebote gefasst war, abgetan, damit er in sich selber aus den zweien einen NEUEN MENSCHEN schaffe und Frieden mache“ (Eph 2,15).

Ist es Gott gelungen einen „neuen Menschen“ zu erschaffen? Ich denke, keiner der Christen wird es wagen, diese Frage mit „Nein“ zu beantworten! Wobei selbst das Wort „gelingen“ auf den allmächtigen Gott nicht anwendbar ist. Wenn der allmächtige Gott nun diesen „neuen Menschen“ in Christus erschaffen hat, wie sieht dieser „neue Mensch“ also aus?
„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen“ (Eph 2,19).

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Es gibt zwei Arten von Menschen

Wusstest du eigentlich, dass es lediglich zwei Arten von Menschen gibt? Ich meine damit nicht die bösen und die guten Menschen, denn das Gute und das Böse sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Das Gute existiert immer zusammen mit dem Bösen: Die meisten Menschen streben nach dem Guten, es gelingt ihnen jedoch nicht immer „gut“ zu sein, denn kein Mensch hat die Kraft, das Böse zu überwinden. Genau das macht die erste Art Mensch aus.

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Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes

„Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben“ (1 Joh 5,20).

Wenn ein Mensch zu Gott kommt und angefangen hat zu glauben, dann macht es überhaupt keinen Sinn, weiterhin in der Finsternis zu bleiben, in Angst, in Sorgen, außerhalb der Ruhe und ohne Freude. Denn das würde bedeuten, dass irgendetwas nicht stimmt! In Gott ist immer Licht, Leben und Freude, Friede und Ruhe!

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