Der innere Friede

Jeder Mensch sucht nach dem inneren Frieden. Dabei geht es um nichts anderes, als um ein Gefühl des „Glücklichseins“ oder der „Zufriedenheit“. Gefühle bestimmen unser Leben, sie sind ein unsichtbarer Teil von uns. Was ist die Quelle der Gefühle? Wo und wie entstehen sie?

Die innere, geistliche Welt mit ihren Gefühlen bildet sich durch den Glauben eines Menschen an irgendein Wort aus. Von klein auf bis zum letzten Atemzug füllt der Mensch sein Inneres mit vielen Worten auf und wird zu einer „wandelnden Informationsquelle“. Der Mensch ist ein Gefäß, welches von gesammeltem Glauben und gesammelten Informationen angetrieben wird.

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Vom Leben und vom Tod

An Römer 7 scheiden sich die Geister, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer kennt nicht diesen Zustand des Richtens in sich? Wer kennt nicht den Zustand, dass er innerlich den Drang verspürt, auszuflippen, aber es nicht tut, weil sich das so nicht gehört? Weil es die Erziehung und die Norm verbieten? Das gilt für alle Menschen. Sehr viele christliche Glaubensrichtungen verstehen Römer 7 als einen Zustand, der von jedem neugeborenen Christen durchlebt wird. Begründet wird das häufig damit, dass Paulus hier von sich schreiben würde. Damit ist das natürlich auch eine Rechtfertigung für diesen Zustand, wenn sogar der „große“ Paulus so ist. Aber ist er wirklich so?

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Zwei Wege

„Auf dem Wege der Gerechtigkeit ist Leben; aber böser Weg führt zum Tode“ ‭‬‬(Spr 12,28).‬‬‬‬‬‬
Was ist das Leben? „[…] Was ist euer Leben? Ein Rauch seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet“ (Jak 4,14).‭‬‬

Wenn mein Leben nur ein Rauch ist, der für eine kleine Zeit da ist und dann verschwindet, so ist es nicht das Leben. Es ist lediglich ein kleiner Zeitabschnitt, der mir von Gott gegeben ist, damit ich das wahre Leben finden kann.

„Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir […]“ (Apg 17,26-28).

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Gottes Willen Erkennen

Gottes Willen erkennen

„[…] dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht“ (Kol 1,9).

Wie erfülle ich mich mit der Erkenntnis des göttlichen Willens oder wie erlebe ich es? Es sind doch keine leeren Worte. Diese Worte muss ich in meinem Leben erleben, sonst hat mein Glaube keine Bedeutung. Den Willen Gottes muss ich kennen.
Im 10. Vers des ersten Kapitels des Kolosserbriefes steht: „Dass ihr, des Herrn würdig, ihm ganz zu Gefallen lebt“. Kann ich als ein Mensch überhaupt Gott würdig sein? Wer bin ich denn? Prophet Jesaja sagt in Kapitel 40: „Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage“. Hier wird nicht nur von einem, sondern von vielen Menschen gesprochen. Und wenn schon Völker von Gott so angesehen werden, womit kann dann ein einzelner verglichen werden? Wie kann der Mensch des Herrn überhaupt würdig sein? Mit seinem alten Wesen ist er dazu gar nicht fähig!

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Die Wahrheit zu kennen ist kein Hochmut

Zu behaupten, die Wahrheit zu kennen, ohne die anderen zu richten und hochmütig zu sein bzw. als hochmütig und arrogant angesehen zu werden, das ist heutzutage für viele unmöglich, zwei Dinge, die scheinbar nicht zusammen zu bringen sind. Um nicht hochmütig zu sein, ist man tolerant und sagt: Ich bin Christ und du bist Christ, denn wir beide glauben daran, dass Jesus der Christus ist und für uns am Kreuz starb und wir mit ihm. Und wir sind auch mit ihm wieder auferstanden.

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Kennst du dein Herz?

Was sollte jeder über sein eigenes Herz – seine Seele und den Geist – wissen? Seinen eigenen Körper kennt jeder sehr gut, jeder sorgt sich um ihn und weiß ganz genau, wie viel Schlaf und wie viel Essen notwendig sind, was ihm gut tut und was nicht. Ich bin davon überzeugt, dass niemand absichtlich etwas Verdorbenes zu sich nehmen wird, um sich zu vergiften (obwohl es hier sicherlich Ausnahmen gibt).

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Die richtige Buße

Die Buße ist eine grundlegende Frage, ohne die es keine richtige Umkehr (Bekehrung) zu Gott geben kann. Wenn jemand zu Gott kommt und seine Sünden bereut, dass er zum Beispiel getrunken hat, fremdgegangen ist, gelogen hat, anderen Böses angetan hat usw. – ist das noch nicht die richtige Buße. Denn die richtige Buße ist viel tiefer als das Bekenntnis der begangenen Fehler.

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Glauben wie ein Kind

„Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kindlein, der wird nicht hineinkommen“ (Mk‬ 10,15)‬. ‬‬

Vor kurzem fragte ich meine Kinder, ob sie sich erinnern können, wie Gott den Menschen erschaffen hat. Meine älteste Tochter antwortete sofort, dass Gott den Menschen aus Erde erschuf und ihm den lebendigen Odem gab (1 Mose 2,7). Und obwohl wir mit den Kindern schon darüber gesprochen hatten, war es für die Jüngeren so, als hörten sie es zum ersten Mal! Beide waren darüber sehr erstaunt und beeindruckt! Sie zeigten auf ihre Hände und sagten verblüfft: „Das ist Erde!“ Und das war noch nicht mal eine Frage – sondern einfach eine Bewunderung! Wir sprachen weiter darüber, dass der Mensch aus Staub gemacht ist und wieder zu Staub zurückkehrt (sein Körper). Aber die Seele ist lebendig – sie geht entweder in das Himmelreich (zu Gott) oder in den ewigen Tod.

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Ein Weitverbreiteter Irrtum

Ein weitverbreiteter Irrtum

„Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden! Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.“ (Mt 7,13-15).

Warum hat der Herr so gesprochen? Die Pforte ist deshalb eng und der Weg ist deshalb schmal, weil nur in Christus das Leben ist und nur wer in seinem Wort bleibt, der hat das ewige Leben. „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh 14,6).

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Gott will, dass man ihm glaubt

Will ich jemandem gefallen, muss ich zuerst verstehen, was der- oder diejenige mag. Ich finde heraus, was demjenigen gefällt und versuche dann, den Wunsch zu erfüllen. Wenn ich an Gott glaube und ihn anbete, muss ich mir dann nicht als erstes die Frage stellen: was will Gott?
Um eine Antwort darauf zu bekommen höre ich ihm einfach zu, denn er sagt es klar und deutlich!

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