„Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Mt 24,35)!

Wann wird dies geschehen, dass der Himmel und die Erde vergehen? Vergehen, bedeutet: es kommt das Ende! Der Herr hat klar und eindeutig gesagt: „Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater“ (Mt 24,36; Mk 13,32)!

Doch der Herr hat seinen Jüngern und auch uns, die wir schon näher zum Ende dieser Welt sind, weiterhin ausgelegt, wie es vonstattengehen wird: „Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.

[…] Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. […] Darum seid auch ihr bereit. […]“ – „Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick; denn er wird über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen. So seid allezeit wach und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn“ (Mt 24,37-39,42-44; Lk 21,34-36). Was für eine grundlegende Offenbarung für uns alle heute, wie das Ende dieser Welt kommen wird!

Und die Liebe wird in vielen erkalten

Der Herr hat das Ende der Welt nicht nur einmal verkündet. Als Jesus auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: „Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?“ Und Jesus begann ausführlich auszulegen, was die Menschheit erwartet (Mt 24): „Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen. Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern“ (Mt 24,7 ff.). „Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen“ (Mt 24,10 f.). „Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber geharrt bis ans Ende, der wird selig werden! Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen“ (Mt 24,12-14)! Das alles hat sich bereits erfüllt und deutet auf das baldige Ende!

„Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein! […] Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern“ (Mt 24,27-31).

Dem Leben der Menschheit sind Grenzen gesetzt

Apostel Paulus war offenbart, dass, als Gott das Universum schuf, dem Leben der Menschheit auf der Erde Grenzen gesetzt sind und das Ende der Welt bevorsteht: „Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten“ (Apg 17,24-27). Der Herr hat Anzeichen hinterlassen, die darauf hinweisen: die Zeiten und die Grenzen des Lebens nähern sich ihrem Ende! Apostel Paulus wusste es und schrieb: „Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine (das gilt ebenso für Frauen, als hätten sie keine Ehemänner); und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht; und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Das Wesen dieser Welt vergeht“ (1 Kor 7,29-31)!

Darüber, dass das Wesen dieser Welt – wie sie erbaut ist, woraus sie besteht und wie sie heute noch existiert – vergeht, war deutlich und klar auch Apostel Johannes offenbart: „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebhat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt! Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit!“ (1 Joh 2,15-18).

Wenn der Apostel die Zeit, in der er gelebt hat, als letzte Zeit bezeichnet hat, was können wir dann über die heutige Zeit sagen?! Über die Erscheinung des Herrn in diese Welt ist gesagt: „Nun aber, am Ende der Welt, ist er ein für alle Mal erschienen, durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben!“ (Hebr 9,26). D.h. die Erscheinung des Herrn im Fleisch sagt aus: es ist die letzte Zeit! Wenn man das nicht versteht und solch eine Möglichkeit, die von Gott geschenkt ist, nicht nutzt: und zwar umsonst, nach der Gnade Gottes, gerecht zu werden, sich vom Tod zu befreien und  das ewige Leben zu ererben – was ist das für ein unermesslicher Irrsinn der Menschen?!

Mensch, betrüge dich nicht! „[…] Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! […]“ – „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht!“ (Mt 25,41; Mk 9,44,46,48). Apostel Paulus hat das vom Herrn empfangene Wort der Offenbarung ausführlich niedergeschrieben: „in Feuerflammen, Vergeltung zu üben an denen, die Gott nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus. Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht, wenn er kommen wird, dass er verherrlicht werde bei seinen Heiligen und wunderbar erscheine bei allen Gläubigen an jenem Tage; denn was wir euch bezeugt haben, das habt ihr geglaubt“ (2 Thess 1,8 ff.)!

Des Herrn Tag wird kommen wie ein Dieb

Apostel Petrus hat ausführlich den Tag des Herrn beschrieben, das endgültige Ende der irdischen Welt: „Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb (völlig unerwartet!); dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden (verbrennen!) Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr (wir heute!) dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit (Wahrheit) wohnt. Darum, meine Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, dass ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden befunden werdet!“ (2 Petr 3,10-14).

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