„[…] Denn das Wesen dieser Welt vergeht“, „[…] denn der Herr, der das Wort vollendet, wird bald handeln auf Erden“, „[…] wenn der Herr Jesus offenbart wird vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht in Feuerflammen. Dann wird Gott Vergeltung üben an denen, die ihn nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus. Die werden Strafe erleiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht“ (1 Kor 7,31; Röm 9,28; 2 Thess 1,7-9).

Und für die, die an das Evangelium geglaubt haben und der Wahrheit gegenüber gehorsam waren, ist bestimmt: „Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! […] Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben“ (Mt 25,34,46).

Die letzte Stunde

„Kinder, es ist die letzte Stunde!“ (1 Joh 2,18). Diese letzte Stunde hat mit der Erscheinung Jesu Christi (im Leib) in diese Welt begonnen. „Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit“ (1 Tim 3,16).

Von der Prophezeiung der Apostel über diese letzte Zeit sind nun mehr als 2000 Jahre vergangen. Von welcher Zeit ist also die Rede? Es wäre nicht zu verstehen, wenn Petrus nicht gesagt hätte: „Eins aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem HERRN ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag“ (2 Petr 3,8). Das heißt, seitdem die Apostel die letzte Stunde ausgerufen haben, sind für Gott nur zwei Tage vergangen! Und so schreibt Petrus: „Der HERR verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre. Es wird aber des HERRN Tag kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen“ (2 Petr 3,9 f.).

In der Hoffnung auf das ewige Leben

Das Größte wird sich ereignen, wenn es am wenigsten erwartet wird. Dann wird das Schicksal des Universums und der gesamten Menschheit vollzogen. „Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen.[…] Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater. […] Darum wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer HERR kommen wird. […] Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr’s nicht meinet!“ (Mt 24,30 f.,36,42,44).

Dieser Tag, heute, er wird vergehen! Das ist das Wort des allmächtigen Gottes und „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten“ (4 Mose 23,19)? „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ (Hebr 13,8).

„In der Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügt, verheißen hat vor den Zeiten der Welt“ (Tit 1,2). „So sollten wir durch zwei Zusagen, die nicht wanken – denn es ist unmöglich, dass Gott mit ihnen lügt –, einen starken Trost haben, die wir unsre Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der angebotenen Hoffnung“ (Hebr 6,18). Wie selig und ewig glücklich werden diejenigen sein, die darauf gewartet und gehofft haben. Diese Hoffnung wird nie enttäuschen!

Der Tag, an dem der Herr erscheint

Erst kommt der Tag, dann die Stunde und plötzlich wird es geschehen. So wie es damals bei der Geburt von Jesus geschah, als den Hirten ein Engel erschien: „Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr“ (Lk 2,9). Kann man sich vorstellen, wie es damals für die Hirten gewesen ist? Plötzlich stand ein Engel vor ihnen! Und doch ist es kein Vergleich zu dem, wie es sein wird, wenn der Herr mit seinen Engeln in seiner Kraft erscheinen wird. Unser physischer Leib wird in einen geistlichen Leib verwandelt werden! Was wird das für ein Gefühl sein? Welcher Zustand erwartet uns? Wir werden auf den Wolken dem Herrn entgegen entrückt und werden immer mit ihm eins sein! (1 Kor 15,51-53; 1 Thess 4,13-18).

Der Tag, an dem der Herr erscheint, kommt ganz sicher. Ob es schon sehr bald geschieht oder ob es noch eine Weile dauert, es ist von Gott bestimmt: „Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen“ (Apg 17,26). „Denn die Erde ist des Herrn und was darinnen ist“ (1 Kor 10,26). Doch der Mensch hat sich selbst für Gott erklärt. Er denkt, dass die Erde ihm gehört, dass er alles tun und machen kann, was er will. Er verschwendet keinen Gedanken daran, dass er sich vor dem Herrn verantworten wird. Wie lange erduldet Gott das alles? „Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen“ (Mt 24,14).

Warten auf das Ende

Die meisten Menschen erwarten das Ende nicht. Sie sagen: „[…] Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist“ (2 Petr 3,4) „Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen“ (2 Petr 3,3). „Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen“ (2 Tim 3,1-5). „[…] Sie sind abgestumpft und haben sich der Ausschweifung ergeben, um allerlei unreine Dinge zu treiben in Habgier“ (Eph 4,18 f.).

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