Die Erkenntnis Dieser Einmaligen Worte Befreit Von Der Sünde Und Ermöglicht Dem Menschen, Einen Anteil An Der Göttlichen Natur Und Damit Die Unsterblichkeit Zu Erlangen.

Die Heiligkeit und somit die Sündenfreiheit ist für einen Christen die Voraussetzung, um mit Gott zu sein. Dazu ist auch Jesus Christus in diese Welt erschienen: um die Werke des Teufels zu zerstören und die Menschen aus ihrer Sündenlage zu befreien (1 Joh 3,8). „Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Mt 1,21).

Er hat den Teufel besiegt und ihm die Macht genommen, denn der Tod konnte ihn nicht halten (Apg 2,2 ff.; Hebr 2,14; Off 1,18). Seine Mission war, die Menschen von dem Gesetz der Sünde und des Todes und von dem Gesetz des Buchstabens frei zu machen (Röm 8,1 f.; Joh 8,36; 1 Kor 15,56; 2 Kor 3,17; Röm 7,4-6; Röm 10,4; Röm 6,1; Kol 15,55 f.; Hebr 10,4; Hebr 9,26). Und das geschieht durch den reinen Glauben an das, was die Bibel sagt. Dabei darf die Lehre Christi in keiner Weise übertreten werden, denn nur durch das reine Wort ist die Erkenntnis der Wahrheit und die Rettung möglich. „Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn“ (2 Joh 1,9).

Die Erkenntnis dieser einmaligen Worte befreit von der Sünde und ermöglicht dem Menschen, einen Anteil an der göttlichen Natur und damit die Unsterblichkeit zu erlangen. Dazu hat Gott den Menschen auch berufen – er soll heilig und untadelig in der Liebe sein (Eph 1,4).

Gottes Kinder sind heilig und frei von der Sünde

Christus ist für unsere Sünden gestorben und für unsere Rechtfertigung auferstanden (Röm 4,24 f.). Somit sind alle, die mit Christus ihren Tod auf Golgatha angenommen haben und deren alter Mensch mit Christus gekreuzigt ist, von der Sünde befreit (Röm 6, 1-7). Durch dieses Wort der Wahrheit gebiert sich Gott seine Kinder (Jak 1,18), die heilig und frei von der Sünde sind. Denn Gott kann kein sündiges Wesen gebären, da er selbst heilig ist.

„Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. […] Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn“ (Röm 6,18,22 f.).

Die Sündenfreiheit im Glauben annehmen

Durch den reinen Glauben an das, was die Schrift sagt, nicht durch die Werke, haben wir unsere Sündenfreiheit angenommen, die uns durch das Opfer auf Golgatha geschenkt ist. Durch den Glauben nehmen wir den Tod mit Christus für diese Welt und die Auferstehung in einer anderen Welt an. „Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen. Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, und wissen, dass Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod kann hinfort über ihn nicht herrschen. Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott“ (Röm 6,6-10).

„Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden“ (2 Kor 5,17)!

Der religiöse Mensch – ein Sünder

Durch das ganze Neue Testament hindurch zeugen viele Stellen davon, dass Christus uns durch sein Opfer die Erlösung vom Tod gebracht hat (Hebr 9,12,26; Kol 1,13 f.; 1 Petr 1,18 f.; 1 Joh 3,6). Können nun die Glaubensbekenntnisse vieler christlicher Glaubensbewegungen mit den Worten der Bibel in Einklang gebracht werden, wenn sie sich als Sünder bekennen und predigen, dass sich der Mensch in diesem Leben nie von der Sünde befreien kann? Ohne Frage kämpfen diese Menschen gegen die Sünde an und tun immer wieder Buße. Und dieser Zustand ist für einen religiösen Menschen auch natürlich. Denn der Mensch selbst hat, trotz seiner vielen Bemühungen, nicht die Kraft dazu, sich vom Gesetz der Sünde und des Todes zu befreien. Das haben der Menschheit unter dem Gesetz Jahrtausende gezeigt. Wie stark auch immer die Seele gegen die Finsternis und die Sünde ankämpft, kann sie sich nicht selbst von der Finsternis erlösen. Der Geist des Todes, der im Menschen lebt, ist stärker. Genau das zeigen heute auch die Religionen mit ihren Lehren und ihrem Kampf in sich selbst.

Der Zustand eines Menschen, ob er also heilig oder sündig ist, offenbart wer im Menschen wohnt: Gott oder der Teufel. Und damit wird auch deutlich, was den Menschen nach seinem physischen Tod erwartet. Der Zustand zeigt auf, ob der Mensch das ewige Leben hat oder nicht. „[…] Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht“ (Joh 8,34).

„Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt. […] Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Kinder bleiben in ihm und können nicht sündigen; denn sie sind von Gott geboren“ (1 Joh 3,6-9).

Eine Abweichung von der Lehre ist der Tod

Ganz eindeutige Worte in der Lehre Christi, doch warum glauben immer noch so viele Menschen daran, dass der Mensch sich nicht von der Sünde befreien kann?

Schon zu der Zeit der Apostel kam es zu Abweichungen von der Lehre. In seinem Brief an die Korinther schreibt Paulus, dass es einige unter ihnen gibt, die Gott nicht kennen, weil sie nicht an die Auferstehung von den Toten glauben:

Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. […] Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren“ (1 Kor 15,13-18). Die Auferstehung von Christus wurde von den Aposteln und auch von Christus selbst immerzu hervorgehoben (Apg 3,15;4,10;13,30; 1 Petr 1,21; Kol 2,12; Mt 16,21). Denn gerade die Auferstehung von Christus ist der Dreh- und Angelpunkt der Lehre. Ohne diese wären die Menschen noch in ihren Sünden und ihr Glaube wäre vergeblich.

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