Will ich jemandem gefallen, muss ich zuerst verstehen, was der- oder diejenige mag. Ich finde heraus, was demjenigen gefällt und versuche dann, den Wunsch zu erfüllen. Wenn ich an Gott glaube und ihn anbete, muss ich mir dann nicht als erstes die Frage stellen: was will Gott?
Um eine Antwort darauf zu bekommen höre ich ihm einfach zu, denn er sagt es klar und deutlich!

Gefallen Gott die vielen Rituale, Zeremonien und Traditionen, die ihm zu Ehre abgehalten werden?
„Zuerst hatte er gesagt: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht«, obwohl sie doch nach dem Gesetz geopfert werden. Dann aber sprach er: »Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen«. Da hebt er das Erste auf, damit er das Zweite einsetze“ (Hebr 10,5-9).

Verlangt Gott bestimmte Verhaltensweisen und sagt, was ich essen soll und was nicht, was ich trinken darf und was nicht, wie ich mich kleiden soll und welche Frisur ich zu tragen habe?
„Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt: Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren? Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen, die zwar einen Schein von Weisheit haben durch selbst erwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch“ (Kol 2,20-23).

Hat Gott sich in irgendeiner Art und Weise zum Leben hier in dieser Welt geäußert? Ja, das hat er!
„Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht; und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht“ (1 Kor 7,29-31).

Es ist also vollkommen unwichtig was man isst, trinkt oder anzieht, ob man heiratet oder nicht, welchen Beruf man ausübt, ob man Erfolg hat oder nicht! Das alles, alle Feiertage und Rituale haben nichts mit Gottes Willen zu tun, sondern sind Traditionen rein menschlicher Natur. Die Menschen denken, dass sie Gott damit dienen, doch es ist ein fleischlicher Gottesdienst und nicht nach dem Wort des neuen Testaments! Den wahren einzigen Gott beten sie damit nicht an!

Was Gott gefällt und was er von uns Menschen möchte ist, dass man ihm glaubt: „Aber es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Joh 4,23-24).

Um Gott zu gefallen, muss ich ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten:
In der Wahrheit – dem reinen Wort Gottes, dem Wort der Bibel glauben: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Joh 17,17). Weil jegliche Abweichung eine Irrlehre und ein Glaube an eine Lüge bedeutet. Das reine Wort Gottes als oberste Priorität im Leben, das ist der wahre Gottesdienst!

Im Geist – nur ein von Gott geborener Mensch kann ihn im Geist anbeten. Und Gott gebiert sich seine Anbeter durch das Wort der Wahrheit (Jak 1,18). Wenn Christus im Gewissen lebt (Röm 8,9,14), kann ich Gott im Geist anbeten, dann bin ich mit Gott vereint und kann zu ihm rufen: „Abba, lieber Vater“ (Gal 4,6).

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