Wusstest du eigentlich, dass es lediglich zwei Arten von Menschen gibt? Ich meine damit nicht die bösen und die guten Menschen, denn das Gute und das Böse sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Das Gute existiert immer zusammen mit dem Bösen: Die meisten Menschen streben nach dem Guten, es gelingt ihnen jedoch nicht immer „gut“ zu sein, denn kein Mensch hat die Kraft, das Böse zu überwinden. Genau das macht die erste Art Mensch aus.

Die Bibel bezeichnet diesen Menschen als fleischlich. Und obwohl es Milliarden Menschen auf der Welt gibt, vor Gott sind alle gleich: Alle Menschen haben das fleischliche Wesen, sie befinden sich im ersten, alten Adam: „Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel. Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen; und wie der himmlische ist, so sind auch die himmlischen“ (1 Kor 15,47 f.).

Schon allein, weil du vom ersten Adam abstammst, da du fleischlich geboren wurdest, kannst du nicht anders als zu sündigen. Du hast einfach das sündige Wesen von ihm geerbt. Als Adam gesündigt hat, starb er für Gott. So wird nun jeder tot für Gott in diese Welt geboren.

Die Gnade besteht nun darin, dass Gott den Menschen die Möglichkeit eines Neubeginns gegeben hat. Nachdem der erste Adam gesündigt hat und in ihm alle Menschen, haben wir nun die Chance zum ersten Adam zurückzukehren und seinen Tod am Kreuz durch Jesus Christus für uns anzunehmen. Um diesen Weg außerhalb der Sphäre des Bösen zu beginnen, müssen wir glauben, dass Jesus Christus genau das für uns vollbracht hat.

Der erste Adam wurde in Jesus gekreuzigt. Durch Jesus Christus wird eine ganz neue Art Mensch geboren: Ein heiliger und gerechter Mensch. Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen« und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht (1 Kor 15,45). Dieser neue Mensch stammt nicht mehr vom alten Adam ab, sondern ist von Gott selbst geboren. „Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt“ (Röm 5,18).

Somit ist die Rechtfertigung, die zum Leben führt, allen gegeben, die daran glauben. Wenn jemand nicht daran glaubt, kann er nicht aus dem Tod ins Leben gelangen, denn er bleibt ein Abkömmling des alten Adams, des ersten Menschentyps. Das Wesen des alten Menschen besteht aus Bosheit. Es ist vergeblich dagegen anzukämpfen. Dafür muss man sterben, um von neuem, vom letzten Adam, vom Geist der lebendig macht, geboren zu werden (s.o. 1 Kor 15,45).

„Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus“ (Röm 5,17).

Gott hat diese Welt so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn, der zum letzten Adam wurde, in diese Welt sandte. Er hat das vollbracht, was in dem ersten, alten Adam unmöglich war! Alles was du tun musst, ist an das Kreuz auf Golgatha zu glauben, auf dem in Christus die gesamte sündige Welt gekreuzigt wurde.

„Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt“ (Gal 6,14).
Durch den Tod und die Auferstehung mit Christus erscheint ein neuer Mensch: „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2 Kor 5,17).

Alles ist neu, denn wir haben an der göttlichen Natur Anteil bekommen. Unser Wesen, unsere Art ist nun nicht mehr vom ersten Adam, sondern von Gott.

Dieser Blogbeitrag wurde aus dem Russischen übersetzt.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Hansjörg Müll

    Friedfertig heißt: Friede suchen und Friede finden.
    Den Herrn Jesus Christus finden und sich von IHM finden lassen. Friedfertig heißt nicht: Friede = fertig – basta, Dschihad, und alles kaputt machen, sondern den ewigen Friedefürsten persönlich in lebendiger Beziehung kennen zu lernen. Er ist nur ein paar Worte (ein Gebet ) entfernt. Er hat für Dich zu jeder Zeit Sprechstunde. Fragen dazu ? Gerne ! Die Garantie steht in der Bibel: Jeremia 29: 11. Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HErr, nämlich Gedanken des Friedens und nicht des Leides, daß ich euch gebe das Ende, des ihr wartet. 12. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören. 13. Ihr werdet mich suchen und finden. Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, 14. so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HErr, Wort Gottes unverändert, unrevidiert von 1545 Luther-Bibel. Die gibt’s auch heute noch.

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