Was macht diese Welt aus? Was treibt die Menschen an? Wenn man das Sichtbare für einen Moment ausblendet – wie würde das geistliche, unsichtbare Leben dieser Welt aussehen?

Jeder, der daran interessiert ist, Gott kennen zu lernen, kommt um diese Frage nicht herum. Denn Gottes Welt hat nichts mit dem Leben dieser Welt gemeinsam, was die folgenden Worte sehr deutlich zeigen: „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters“ (1 Joh 2,15).

Aber wie kann man etwas verleugnen, wenn man selbst Teil davon ist? Wie kann man geistlich gesinnt sein, wenn sich alles nur um das eigene Fleisch dreht? Umso wichtiger ist es, zunächst zu verstehen: Was ist diese Welt? Wie funktioniert sie? Möchte ich Teil davon bleiben, oder glaube ich dem, was das Wort Gottes sagt: dass es eine andere Welt gibt, in der absolute und wahre Liebe, Frieden und Harmonie herrschen. Also eigentlich das, wonach jeder Mensch hier auch sucht. Aber nicht auf die Idee kommt, „wo anders“ zu suchen.

Das sichtbare Leben ist relativ verständlich. Es dreht sich alles um einen selbst und die Befriedigung der eigenen Wünsche, oder deutlicher gesagt: Gelüste. Es gibt Tausende Möglichkeiten sich von seinem inneren Zustand abzulenken: den nächsten Urlaub planen, arbeiten, bauen, shoppen, Stunden im Internet verbringen… Und doch begreift man, dass das alles eine große Leere mit sich bringt. Denn dieses Leben ist nicht das wahre Leben.

Das Leben dieser Welt lässt sich so zusammenfassen: „Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt“ (1 Joh 2,16). Das Leben dreht sich immer um den eigenen Körper, das eigene Fleisch. Man beneidet andere dafür, dass sie etwas haben, was man nicht hat. Man strebt danach, etwas zu erreichen, warum? Um es „allen“ und sich selbst zu beweisen (Stolz). Das ist der Kern oder der Antrieb eines jeden Menschen auf dieser Welt. Der Mensch ist geistlich gesehen tot – denn er ist tot für Gott. Unabhängig davon, wie „gut“ er scheinbar ist. Das Gute dieser Welt hat mit Gott genauso wenig zu tun, wie das Böse. Denn bei Gott zählt nicht „gut“ oder „schlecht“, sondern ein neuer Mensch: „Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern eine neue Kreatur“ (Gal 6,15).

Es gibt einen Ausweg

„Und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist“ (1 Joh 1,2).

Es gibt einen echten Ausweg. Diesen brachte Jesus Christus durch seinen Tod. Er brachte die Vergebung aller Sünden und noch mehr – er offenbart im Menschen das ewige, wahre Leben, indem er dem Menschen seinen Geist gibt. Wenn du dies annimmst und glaubst, wirst du Teil einer anderen Welt.